Pflanzenwissen · Art
Der Muskatnussbaum ist eine Pflanzenart aus der Familie der Muskatnussgewächse (Myristicaceae).
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Belege
Aruana silvestris Burm.fil., Myristica amboinensis Gand., Myristica americana Rottb., Myristica aromatica Lam.
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Der Muskatnussbaum ist eine Pflanzenart aus der Familie der Muskatnussgewächse (Myristicaceae). Sein Samen, die Muskatnuss, und dessen Samenmantel Macis werden als Gewürze verwendet.
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Bei Myristica fragrans handelt es sich um einen immergrünen Baum, der Wuchshöhen von 5 bis 18 Meter erreicht. Die Borke und die grünlichgraue bis olivfarbene Rinde älterer Zweige sind glatt, anfangs flaumig behaart. Die wechselständigen Laubblätter sind einfach und 6 bis 12 Millimeter lang gestielt. Die leicht ledrige, elliptische Blattspreite weist eine Größe von 4 bis 8 Zentimetern auf, sie ist oberseits dunkelgrün und unterseits heller. Myristica fragrans ist diözisch, d. h., es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Vier bis acht oder mehr männliche Blüten befinden sich im 2,5 bis 5 Zentimeter großen, kurz gestielten Blütenstand. Die 10 bis 15 Millimeter lang gestielten männlichen Blüten besitzen drei bis vier blassgelbe, 5 bis 7 Millimeter lange Blütenhüllblätter und neun bis zwölf Staubblätter. Eine bis wenige weibliche Blüten befinden sich in einem Blütenstand. Die 8 bis 12 Millimeter lang gestielten weiblichen Blüten besitzen 6 mal 4 Millimeter große, blassgelbe Blütenhüllblätter und einen Stempel mit zwei fast sitzenden, kleinen Narben. Die Blütezeit reicht von März bis Juli. Auf Plantagen werden hauptsächlich weibliche Bäume kultiviert. An einem 10 bis 15 Millimeter langen Stiel befindet sich die bei Reife ockergelbe oder orangefarbene, birnenförmige bis fast kugelige, einsamige Balgfrucht, sie ist beerenartig, springt aber auf. Die Frucht weist eine Länge von 8 bis 10 Zentimetern und einen Durchmesser von 3,5 bis 5 Zentimetern auf. Die 3 Zentimeter großen, rundlichen Samen sind von einem rötlichen, fleischigen, ölhaltigen und zerschlitzten Samenmantel (Arillus) umgeben. Der Kern des Samens, wie auch der Samenmantel, wird sowohl als Gewürz wie auch als Droge verwendet. In der Umgangssprache bezeichnet man den Samen als Muskatnuss oder Muskat und den Samenmantel als Muskatblüte oder Macis. Die kurzen, gekrausten Keimblätter (Kotyledonen) sind an ihrer Basis verwachsen.
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Eingeführt
Kongo-Kinshasa, Indien, Laos, Montserrat, São Tomé und Príncipe, Seychellen, Vietnam, Philippinen, Réunion, Taiwan, Thailand, Assam
Bangladesch, China South-Central, China Southeast, Komoren, Gulf of Guinea Is., Jawa, Mauritius
Weitere
Brasilien, Taiwan, Global, Maluku
Ursprünglich auf den Banda-Inseln und den nördlichen Molukken beheimatet, werden Muskatnussbäume heute auch in anderen Gebieten im tropischen Asien, in Südamerika und in Afrika kultiviert. Muskatnüsse sind das Hauptexportprodukt Grenadas. Eine Muskatnuss ist Bestandteil der Flagge Grenadas.
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