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Die Sand-Esparsette ist ein in Mitteleuropa zerstreut bis selten vorkommender Schmetterlingsblütler (Faboideae) in der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae).
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Die Sand-Esparsette wächst als sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 20 bis 80 Zentimetern. Der Stängel ist aufsteigend bis aufrecht. Die Laubblätter sind unpaarig gefiedert mit 5 bis 17 Fiederblättchen. Die Fiederblättchen sind bei einer Breite von 2 bis 4 Millimetern lanzettlich bis schmal-linealisch. Die Blütezeit liegt vorwiegend in den Monaten Juni und Juli. Der Blütenstandsschaft ist etwa dreimal so lang wie das dazugehörige Blatt. Der Blütenstand ist schmal spindelförmig. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der kurz anliegend behaarte Kelch ist 4 bis 6 mm lang und die Kelchzähne, die sind ein- bis zweimal so lang wie die Kelchröhre. Die weißlich-rosafarbene Krone besitzt die typische Form der Schmetterlingsblüte und ist 7 bis 10 mm lang (bei Onobrychis arenaria subsp. taurerica 10 bis 12 mm). Die Flügel sind nur 2 bis 3 mm lang. Die Hülsenfrucht besitzt eine Länge von etwa 4 bis 6 mm. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 14 oder 28.
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Onobrychis arenaria ist ein osteuropäisch-asiatisches Florenelement und stammt aus den Steppenregionen Eurasiens. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich westlich bis Frankreich und südlich bis Griechenland. Die Sand-Esparsette kommt in Mitteleuropa zerstreut bis selten vor. In Deutschland kommt nur Onobrychis arenaria subsp. arenaria selten vor allem in Thüringen und Franken vor. Ihre Fundorte dort liegen außerhalb des zusammenhängenden Areals. Sie wird in der Roten Liste als gefährdet eingestuft. In der nordöstlichen und südlichen Schweiz kommt sie zerstreut vor. In Österreich tritt sie häufig im pannonischen Gebiet auf; sonst ist sie dort selten. Onobrychis arenaria subsp. taurerica ist darüber hinaus noch selten in Kärnten und Osttirol verbreitet. Onobrychis arenaria wächst auf Halbtrockenrasen und beweideten Magerrasen. Sie bevorzugt mäßig frische bis trockene, kalk- oder gipshaltige Fels-, Sand- und Lößböden. Sie ist eine Charakterart des Verbands Cirsio-Brachypodion, kommt aber im westlichen Mitteleuropa auch in Gesellschaften der Ordnung Brometalia vor. Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 1+ (trocken), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 5 (basisch), Temperaturzahl T = 4 (kollin), Nährstoffzahl N = 2 (nährstoffarm), Kontinentalitätszahl K = 5 (kontinental).
Onobrychis arenaria subsp. cana
Onobrychis arenaria subsp. cana (Boiss.) HayekOnobrychis arenaria subsp. lasiostachya
Onobrychis arenaria subsp. lasiostachya (Boiss.) HayekOnobrychis arenaria subsp. miniata
Onobrychis arenaria subsp. miniata (Steven) P.W.BallOnobrychis arenaria subsp. sibirica
Onobrychis arenaria subsp. sibirica (Širj.) P.W.BallOnobrychis arenaria subsp. taurerica
Onobrychis arenaria subsp. taurerica Hand.-Mazz.Onobrychis arenaria subsp. tommasinii
Onobrychis arenaria subsp. tommasinii (Jord.) Asch. & Graebn.Deutsch
Sand-Esparcette · Sand-Esparsette
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sand esparcet
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Die Sand-Esparsette wurzelt bis 150 Zentimeter tief.
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