Pflanzenwissen · Art
Die Rutenhirse ist ein in den Ebenen Nordamerikas beheimatetes Präriegras.
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Chasea virgata (L.) Nieuwl., Eatonia purpurascens Raf., Ichnanthus glaber Link
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Die Rutenhirse ist ein in den Ebenen Nordamerikas beheimatetes Präriegras. Die Rutenhirse ist „Staude des Jahres 2020“.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Die Rutenhirse ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 0,5–2,5 Meter erreicht. Sie hat rötliche Halme mit rundem Querschnitt und kann von anderen Präriegräsern durch die weiße Behaarung am Ansatzpunkt der Blätter unterschieden werden. Die Blätter sind 20 bis 40 cm lang und 0,3 bis 1,5 cm breit. Die Blütenstände sind endständige Ähren. Die Rutenhirse bildet unterirdische Rhizome. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 36, seltener 54.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Die Rutenhirse ist eine C4-Pflanze, was sie widerstandsfähiger gegen Trockenheit macht. Pro Quadratmeter können bis zu 700 Pflanzen angebaut werden. Sie ist in den USA ein wichtiges Weidegras und wird auch zum Schutz vor Bodenerosion angepflanzt; so bildet ein Grashalm ca. 4 Meter Wurzeln aus und ist damit in der Lage, auch in vertrocknetem Zustand (was in dem sehr trockenen Klima des natürlichen Vorkommens häufig der Fall ist), den sandigen Boden zu binden. Zusammen mit anderen Präriegräsern stellt die Pflanze die Hauptnahrung der in der Prärie beheimateten nordamerikanischen Bisons dar; außerdem ist sie ein vielversprechender Kandidat für die Herstellung von Cellulose-Ethanol oder biologisch abbaubaren Kunststoffen. In Europa werden verschiedene Sorten der Rutenhirse als Zierpflanzen verwendet (Auswahl): Panicum virgatum 'Hänse Herms': rotbräunliche, 50 bis 80 cm hohe, horstende Pflanze Panicum virgatum 'Heavy Metal': graugrüne, 100 bis 120 cm hohe Pflanze Panicum virgatum 'Heiliger Hain': 80 cm hohe Pflanze mit bläulich-grün-violettem Laub Panicum virgatum 'Rehbraun': 80 cm hohe Pflanze mit rotbraunen Blättern Panicum virgatum 'Strictum': 150 bis 180 cm hohe, bräunlich gefärbte Pflanze, im Herbst gelblich Panicum virgatum ‘Northwind’: 160 bis 180 cm hohe Pflanzen mit schmalen, blaugrünen Blättern und säulenartigem Wuchs.
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Occasional. Jun–Oct. Thornhill 789, 790, 866, 869 (NCSC). Specimens seen in the vicinity: Sandy Run [Hancock]: Taggart SARU 248 (WNC!; as P. virgatum var. virgatum ); Sandy Run [Neck]: Wilbur 53711 (DUKE!). [= RAB, FNA; > P. virgatum L. various varieties sensu Weakley]
Thornhill R, Krings A, Lindbo D, Stucky J · CC BY
cbd_2014_pathway:contaminant_on_animals
cbd_2014_pathway:escape_horticulture
casual
Heimisch
Kanada (Manitoba)
Eingeführt
Österreich, Belgien, Bhutan, Dänemark, Frankreich, Niederlande (The Netherlands), Russland, Vereinigtes Königreich (Great Britain), China North-Central, China South-Central, China Southeast, Brazil Southeast
Indien, Japan, Korea, Brazil Northeast, Brazil North, Hawaii, Vereinigtes Königreich
Weitere
Brasilien, Dänemark, Norwegen, Vereinigte Staaten (Vermont-US), Mexico Northeast, Mexico Northwest, Mexico Southeast, Mexico Southwest, Michigan, Minnesota, Mississippi, Missouri
Montana, Nebraska, Nevada, New Hampshire, New Jersey, New Mexico, New York, North Carolina, North Dakota, Nova Scotia, Ohio, Oklahoma, Ontario, Pennsylvania, Québec, Rhode I., Saskatchewan, South Carolina, South Dakota, Tennessee, Texas, Utah, Vermont, Virginia, West Virginia, Wisconsin, Wyoming, Alabama, Arizona, Arkansas, Belize, Bermuda, Colorado, Connecticut, Kuba, Delaware, District of Columbia, Florida, Georgia, Honduras, Illinois, Indiana, Iowa, Kansas, Kentucky, Louisiana, Manitoba, Maryland, Massachusetts, Mexico Central, Mexico Gulf
Die Rutenhirse kommt ursprünglich von Nordamerika bis Honduras, auf den Bermudainseln und auf Kuba vor. In Großbritannien, Belgien, den Niederlanden, Deutschland und Österreich, in Indien, Ostasien und in Brasilien ist sie ein Neophyt. In Mitteleuropa wurde sie als unbeständig verwildert in Belgien, in den Niederlanden, in der Schweiz, in Nieder- und Oberösterreich, in Bayern, Berlin-Brandenburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen beobachtet.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
pan-American
Americas