Pflanzenwissen · Art
Die Dreispitzige Jungfernrebe, oft auch Dreiblättrige, Dreizackige bzw.
Die Dreispitzige Jungfernrebe, oft auch Dreiblättrige, Dreizackige bzw. Dreilappige Jungfernrebe und wie andere ähnliche Arten Wilder Wein genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Jungfernreben (Parthenocissus) innerhalb der Familie Weinrebengewächse (Vitaceae). Einige Sorten werden als Selbstklimmer zur Fassadenbegrünung verwendet. Trivialnamen sind auch Dreilappige Zaunrebe, Veitschrebe, Veitschli, Veitschi, Klimmer oder Mauerkatze.
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Vegetative Merkmale Die Dreispitzige Jungfernrebe ist ein sommergrüner Kletterstrauch und kann an senkrechten Wänden oder Mauern eine Wuchshöhe von über 20 Metern erreichen. Die einzelnen Ranken werden etwa 2 bis 3 Zentimeter lang und besitzen sechs bis zehn Haftscheiben, die die Pflanze an der Unterlage befestigen. Die wechselständigen, gestielten und meist einfachen Laubblätter sind meist dreilappig und nur selten zusammengesetzt. Die einzelnen Lappen sind spitz zulaufend sowie grob spitziggezähnt. Die Blätter werden 7 bis 17 Zentimeter lang. Die Oberseite der Blattspreite ist glänzend und kahl, unterseits sind diese mattgrün und weisen lediglich auf den Blattadern eine spärliche Behaarung auf. Die Blattfarbe ist während des Austriebes zuerst rötlich grün bis bronzefarben, dann im Herbst orangegelb bis intensiv scharlachrot. Es sind Nebenblätter vorhanden. Generative Merkmale In der Blütezeit von Juli bis August stehen viele Blüten in achsel- oder endständigen Schirmrispen an wenigblättrigen Kurztrieben. Die grünlich gefärbten Blüten sind klein und unscheinbar. Die fünfzähligen, zwittrigen Blüten sind kurz gestielt mit doppelter Blütenhülle. Die dicken Blütenstiele werden zur Fruchtreife rot, wie auch die Blütenstandsstiele und -verzweigungen. Der becherförmige Kelch ist gestutzt. Die kapuzenförmigen Kronblätter sind zurückgelegt. Es sind kurze Staubblätter vorhanden. Der zweikammerige, gelappte Fruchtknoten mit kurzem Griffel und kopfiger Narbe ist oberständig. Es ist ein Diskus vorhanden. Die blauschwarzen, bis dreisamigen, „bereiften“ und rundlichen Beerenfrüchte reifen ab Oktober und weisen einen Durchmesser von 7–8 Millimetern auf. Die Früchte sind für den Menschen ungenießbar. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 40.
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? purpurea Nobbe, Acer nikoense (Miq.) Maxim.,
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Die Haftscheiben haften nur oberflächlich am Untergrund an, ohne ihn zu beschädigen.
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cbd_2014_pathway:escape_horticulture
established
Heimisch
Taiwan
Eingeführt
Armenien, Australien, Belgien, Kanada (Ontario), Kroatien, Frankreich, Italien, Niederlande (The Netherlands), Rumänien, Spanien, Schweden, Schweiz
Vereinigtes Königreich (Great Britain), Yugoslavia, Maine, Massachusetts, Missouri, Nebraska, New Hampshire, New Jersey, New York, New Zealand North, New Zealand South, North Carolina, Ohio, Ontario, Pennsylvania, South Carolina, Tennessee, Albanien, Bulgarien, Burundi, Canary Is., Connecticut, District of Columbia, Illinois, Indiana, Iowa, Kentucky
Weitere
Dänemark, Norwegen, Portugal (São Miguel Island), Portugal (Faial Island), Portugal (Flores Island), Slowakei, Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), Vereinigte Staaten (Vermont-US), Taiwan, Manchuria, Primorye, Japan
Vietnam, China North-Central, China Southeast, Korea
Die Dreispitzige Jungfernrebe ist in Japan, China und Korea heimisch und gedeiht dort in Auengebüschen, flussbegleitenden Gehölzen und feuchten Bergmischwäldern. In Europa und Nordamerika ist sie ein Neophyt. Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 3 (mäßig feucht), Lichtzahl L = 3 (halbschattig), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 4+ (warm-kollin), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 2 (subozeanisch).
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temperate Asia (WGSRPD:3)
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