Pflanzenwissen · Art
Bunges Kiefer, auch als Tempel-Kiefer bezeichnet, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Kiefern (Pinus) innerhalb der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae).
Pflege
Für diese Art liegen uns noch keine geprüften Pflegehinweise vor.
Frag die Community — kostenloses Konto →Weltkarte
Marktplatz
Noch niemand hat diese Art im Angebot.
Steht sie bei dir zu eng? Ein Ableger findet hier schnell ein neues Zuhause.
Belege
Pinus bungeana Zucc., Pinus excorticata Lindl. & Gordon
Nächster Schritt
Beschreib dein Problem in der Pflanzenhilfe. Mit Foto antwortet meist noch am selben Tag jemand, der dieselbe Pflanze zu Hause hat. Aus Rücksicht auf die Fragenden lesen die Anfragen nur angemeldete Mitglieder — mitmachen kostet nichts.
Bunges Kiefer, auch als Tempel-Kiefer bezeichnet, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Kiefern (Pinus) innerhalb der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Die Stammborke löst sich in unregelmäßigen Schuppen ähnlich wie bei Platanen, ist aber bei jüngeren Bäumen sogar noch bunter. Das natürliche Verbreitungsgebiet liegt in China. Sie wird in China und Korea häufig als Zierpflanze verwendet.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Erscheinungsbild Bunges Kiefer wächst als immergrüner Baum und erreicht Wuchshöhen von 25 bis 30 Metern. Der Stamm erreicht einen Brusthöhendurchmesser von bis zu 3 Metern und verzweigt sich häufig schon nahe der Basis. Die Stammborke ist glatt, hart und löst sich in unregelmäßigen, dünnen Schuppen ab, die helle Flecken freilegen, die sich später von gelbgrün bis purpurbraun verfärben und so ein mehrfarbiges Muster am Stamm und auf größeren Ästen bilden. Sie ähnelt damit der Borke von Platanen, ist jedoch bei jüngeren Bäumen sogar noch bunter. Sie wird mit dem Alter der Bäume heller und ist bei alten Bäumen kalkweiß. Die Äste sind lang, dünn, aufsteigend und bilden bei jungen Bäumen eine konische, bei älteren Bäumen eine breit kuppelförmige oder flache Krone. Junge Zweige sind im ersten Jahr graugrün, glänzend und kahl. Benadelte Zweige sind dünn und haben eine graugrüne, glatte, glänzende und unbehaarte Rinde. Knospen und Nadeln Die vegetativen Knospen sind bei einer Länge von 6 bis 10 Millimetern eiförmig und nicht harzig. Die Niederblätter sind rotbraun und dachziegelartig angeordnet. Die Nadeln wachsen zu dritt in einer hinfälligen, 1 bis 2 Zentimeter langen, basalen Nadelscheide. Die Nadeln sind hellgrün oder etwas glauk, glatt, steif, gerade, 6 bis 10 Zentimeter lang, im Querschnitt breit dreieckig und bis zu 2 Millimeter dick. Der Nadelrand ist fein gezähnt, das Ende spitz. Auf allen Nadelseiten gibt es schwache Spaltöffnungslinien. Es werden drei bis sieben große Harzkanäle gebildet. Die Nadeln geben beim Zerreiben einen terpentinartigen Geruch ab. Sie bleiben vier bis fünf Jahre am Baum. Zapfen und Samen Die Pollenzapfen wachsen spiralig angeordnet in länglichen Gruppen auf jungen Trieben in den Achseln breiter Niederblätter. Die Pollenzapfen sind bei einer Länge von 10 bis 15 Millimetern eiförmig-zylindrisch. Die Samenzapfen wachsen aufrecht oder abstehend einzeln beinahe sitzend oder auf einem kurzen, bis zu 1 Zentimeter langen Stiel. Die Samenzapfen sind geöffnet bei einer Länge von 5 bis 7 Zentimetern sowie einem Durchmesser von 4 bis 5 selten bis 6 Zentimetern breit-eiförmig bis rundlich mit einer abgeflachten Basis. Sie sind anfangs blassgrün und färben sich später hellbraun. Nach der Samenabgabe bleiben sie noch ein oder zwei Jahre am Baum. Die 30 bis 50 Samenschuppen sind breit keilförmig-länglich, holzig und steif. Die Apophyse ist stark verdickt, im Umriss mehr oder weniger rhombisch und deutlich quer gekielt. Der Umbo liegt mehr oder weniger mittig dorsal. Er ist breit dreieckig und mit einem steifen, gebogenen und scharfen Stachel bewehrt. Die matt-braunen Samen sind bei einer Länge von 8 bis 10 Millimetern sowie einem Durchmesser von 5 bis 6 Millimetern verkehrt-eiförmig. Der Samenflügel ist nur 4 bis 5 Millimeter lang und löst sich leicht vom Samen. Die Bestäubung erfolgt im April und Mai, die Samen reifen im Oktober und November der dann zwei Jahre alten Zapfen. Chromosomenzahl Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 24.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Bunges Kiefer ist in China ein beliebter Zierbaum. Sie wird im Norden Chinas und in Korea traditionell in Tempelanlagen, Palastgärten, Friedhöfen und öffentlichen Plätzen im natürlichen Verbreitungsgebiet und auch darüber hinaus gepflanzt. Auch Bunge fand die Exemplare nicht in ihrer natürlichen Umgebung. Pinus bungeana wurde 1843 in England eingeführt, wird jedoch in Europa nur selten in Parks und Gärten verwendet. Bunges Kiefer ist kein wichtiger Holzlieferant, im Nordosten Chinas wird das Holz jedoch lokal für Pfosten, als Bauholz, für Zäune und Tore und zur Herstellung von Kisten und Transportpaletten, aber auch Möbeln und Furnieren verwendet. Die Samen sind essbar und werden in der traditionellen chinesischen Medizin zur Linderung von Atemwegsbeschwerden genommen.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Eingeführt
Armenien, Korea
Weitere
China North-Central, China Southeast, Inner Mongolia, China South-Central, Global