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Die Biegsame Kiefer, auch Nevada-Zirbelkiefer genannt, ist ein langsam wachsender Nadelbaum, der in Gebirgen im Westen Nordamerikas beheimatet ist. Sie wird selten höher als 20 Meter und erreicht ein maximales Alter von etwa 400 Jahren.
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Die Biegsame Kiefer ist ein 20 bis 35 Meter hoher Baum mit lockerer, in der Jugend kegelförmiger, im Alter breiter und gerundeter Krone und flacher Bewurzelung. Der Stamm erreicht Durchmesser von 100 bis 120 Zentimeter und ist mit einer 2,5 bis 5 Zentimeter dicken Schuppenborke bedeckt. Im Freistand bleibt der Stamm kurz. Meist wächst die Art mehrstämmig und krumm, an der Waldgrenze sogar buschig. Die Äste stehen aufrecht oder sind bogig aufsteigend. Junge Triebe sind gelbgrün, kahl oder mit kurzen, braunen Haaren versehen. Später werden sie hellgrau und bleiben biegsam, was der Art ihren Namen eingebracht hat. Die Winterknospen werden etwa 1 Zentimeter lang. Sie sind breit eiförmig und zugespitzt. An Kurztrieben werden fünf 4 bis 8 Zentimeter lange und 1 Millimeter breite Nadeln gebildet, die in pinselartigen, lockeren Büscheln angeordnet sind. Die 1,5 Zentimeter langen Nadelscheiden fallen früh ab. Die Nadeln sind steif, gerade oder etwas gebogen, im Querschnitt beinahe dreieckig und ganzrandig mit Spaltöffnungsstreifen auf jeder Seite. Die Lebensdauer der Nadeln beträgt 5 bis 6 Jahre. Die Biegsame Kiefer ist einhäusig. Die männlichen Blütenzapfen werden etwa 1 Zentimeter groß und sind rötlich. Die weiblichen Blütenstände sind länglich-eiförmig, stehen aufrecht und meist in Gruppen zu drei und vier zusammen. Die fast sitzenden, glänzend hellbraunen und stark verharzten Zapfen werden 7 bis 15 Zentimeter lang und 4 bis 6 Zentimeter breit. Die hartschaligen Samen werden 8 bis 12 Millimeter lang und 7 bis 8 Millimeter breit. Sie sind mit einem 2 Millimeter breiten, bald abfallenden Flügelsaum ausgestattet. Die Samen reifen im zweiten Jahr. Die Blütezeit ist im Juni und Juli, die Samen reifen im August und September. Die Chromosomenzahl beträgt 2 n = 24 {\displaystyle 2n=24} .
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biegsame Kiefer
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limber pine · Limber Pine · Rocky Mountain White Pine · Southwestern White Pine
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Inserat erstellen →Das Holz ist wirtschaftlich unbedeutend, wegen der langen, blaugrünen Nadeln hat die Biegsame Kiefer jedoch einen gewissen Zierwert. Sie gelangte 1861 nach Europa und ist in Mitteleuropa völlig winterhart. Die Samen ähneln denen der Zirbelkiefer und sind ebenfalls essbar und wohlschmeckend.
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Die Biegsame Kiefer bildet selten Reinbestände und ist meist mit der Douglasie sowie Tannen- und Fichtenarten vergesellschaftet. Wie viele andere fünfnadelige Kiefern ist sie sehr anfällig für den Strobenrost.
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Die Biegsame Kiefer wird in der Gattung der Kiefern der Untergattung Strobus zugeordnet, dort in der Sektion Quinquefoliae der Untersektion Strobus. Die Erstbeschreibung von Pinus flexilis erfolgte 1824 durch Edwin P. James in W.H. Keating, Narrat. Exp. St. Peter’s River, Band 2, Seite 35. Synonyme von Pinus flexilis E.James sind Pinus cembra var. flexilis (E.James) F.Sanders, Apinus flexilis (E.James) Rydb., Pinus lambertiana var. brevifolia Hook. und Pinus novaemexicana P.Landry. Im Überschneidungsgebiet von Pinus flexilis und Pinus strobiformis findet man Hybriden. Der Kultivar 'Firmament’ unterscheidet sich von der Art durch die kürzeren, gleichmäßig graublauen Nadeln.
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