Pflanzenwissen · Art
Die Sumpf-Kiefer, auch Harz-Kiefer genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Kiefern (Pinus) innerhalb der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae).
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Die Sumpf-Kiefer, auch Harz-Kiefer genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Kiefern (Pinus) innerhalb der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Sie kommt in den südöstlichen US-Bundesstaaten vor. Sie trägt die Englischsprachigen Trivialnamen Longleaf Pine, Southern Yellow Pine, Georgia Pine oder früher Pitch Pine, dies führte zu Verwechselung mit der im Englischen gleichnamigen Pechkiefer. Sie dient als Wahrzeichen für die US-Bundesstaaten Alabama und North Carolina. Sie ist eine der auffälligsten und wirtschaftlich wichtigsten Baumarten der amerikanischen Südstaaten.
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Die Sumpf-Kiefer ist eine wirtschaftlich wichtige Baumart der Südstaaten, wird aber weniger intensiv bewirtschaftet und züchterisch bearbeitet als andere südliche Kiefernarten. Das harzreiche Holz wird zur Herstellung von Sperrholz, Zellstoff und Holzpellets genutzt. Es findet Verwendung als Balken, Pfähle, Schwellen und Pfeiler beim Bau von Brücken, Fabrik- und Lagerhallen. Im Innenausbau wird es als Furnier genutzt. Das Harz wurde zur Herstellung von Farben, Lacken, Linoleum, Papier und Seifen genutzt, verliert aber wegen aufkommender synthetischer Stoffe mehr und mehr an Bedeutung. Die langen Nadeln wurden früher zu Flechtwerk, vor allem zu Körben und Schalen, verarbeitet. Kultivierung Aufgrund des Gras-Stadiums der Sämlinge wurde die Sumpf-Kiefer weniger intensiv züchterisch bearbeitet als andere Kiefern des nordamerikanischen Südens. Bäume aus verschiedenen Herkünften weisen Unterschiede im Höhenwachstum, der Höhe der Abgänge, der Wurzelmorphologie, der Krankheitsresistenz und der Frosthärte auf. Zwischen einzelnen Individuen sind größere Unterschiede vorhanden als zwischen verschiedenen Herkünften. Küsten-Herkünfte wachsen schneller als Herkünfte aus dem Inland. Holz Das nahezu weiße bis gelbliche, gelegentlich auch orange-weiß bis hellgelb gefärbte Splintholz hebt sich von dem gelben über orange bis roten und hellbraunen Kernholz ab. Die Bildung des Kernholzes setzt erst bei 20-jährigen Bäumen ein. Raschwüchsige, freistehende Bäume haben einen kleinen Kern, während langsam wachsende und dicht stehende Bäume einen dicken Kern haben. Die Jahresringe sind aufgrund des dunklen Spätholzes gut zu erkennen. Kennzeichnend für das Holz der Sumpf-Kiefer ist der intensive Harzgeruch, die mittlere bis hohe Schlagfestigkeit, die relativ starke Schwindung, aber Stabilität nach der Trocknung und die geringe Haftung von Farben. Es lässt sich nur mäßig gut bearbeiten, ist schraub- und nagelfest und ist selbst in feuchten Lagen recht dauerhaft. Der Faserverlauf ist gerade aber unregelmäßig. Das Kurzzeichen als Handelsholz nach EN 13556 ist PNPL.
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Taxonomie Die Erstveröffentlichung von Pinus palustris derfolgte 1768 durch Philip Miller in seinem Werk „Gardener's Dictionary“, achte Auflage, Nummer 14. Synonyme für Pinus palustris Mill. sind Pinus australis Michx. f. und Pinus longifolia Salisb. Hybriden Wo sich das Verbreitungsgebiet der Sumpf-Kiefer (Pinus palustris) mit dem der Weihrauch-Kiefer (Pinus taeda) überlappt, kommt der natürlich entstandene Hybride Pinus × sondereggeri H.H.Chapm. ex Sudw. vor. Dieser Hybride durchläuft kein Gras-Stadium und kann deshalb im Saatbeet leicht von der Sumpf-Kiefer unterschieden werden. In einigen Gebieten macht dieser Hybride bis zu 30 % der Bestände aus. Kreuzungsversuche verliefen erfolgreich mit Pinus echinata und mit Pinus elliottii.
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Eingeführt
Australien, Maryland
Weitere
Brasilien, Taiwan, Florida, Georgia, Louisiana, Mississippi, North Carolina, South Carolina, Texas, Virginia, Global, Alabama
Arkansas