Pflanzenwissen · Art
Art der Gattung Kiefern (Pinus)
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Pinus pungens ist ein immergrüner Nadelbaum aus der Gattung der Kiefern (Pinus) mit meist 5 bis 7 Zentimeter langen, in Gruppen von zwei oder seltener drei wachsenden Nadeln und 5 bis 10 Zentimeter langen Samenzapfen. Das natürliche Verbreitungsgebiet liegt in den Appalachen im Südosten der Vereinigten Staaten. Sie wird in der Roten Liste der IUCN als nicht gefährdet eingestuft. Die Art ist wirtschaftlich nur wenig bedeutend und wird als Feuerholz und zur Herstellung von Zellstoff genutzt.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Erscheinungsbild Pinus pungens wächst als immergrüner, meist 12 bis 15 Meter hoher Baum. Der Stamm ist gerade oder krumm und erreicht einen Brusthöhendurchmesser von 60 Zentimeter. Der größte bekannte Baum, der 1984 vermessen wurde, erreichte eine Höhe von 28,7 Meter einen Stammdurchmesser von 80 Zentimetern und einen Kronendurchmesser von 14 Metern. Die Stammborke ist dünn, rau und schuppig und zerbricht in rötlich braune bis graubraune, unregelmäßige Platten, die durch flache dunkle Furchen getrennt sind. Die wenigen Hauptäste stehen waagrecht und bilden eine breite, flache Krone. Die benadelten Zweige stehen waagrecht oder aufgerichtet, sie sind dünn, durch Pulvini rau, haarlos, anfangs gelblich grün und später gelblich braun bis dunkel rötlich braun. Knospen und Nadeln Die Knospen sind rotbraun, eiförmig bis kurz zylindrisch, 6 bis 9 Millimeter lang und harzig. Die Nadeln wachsen meist in Paaren selten zu dritt in einer bleibenden, basalen anfangs 5 bis 10 Millimeter langen sich später auf 4 bis 6 Millimeter verkürzenden Nadelscheide. Die Nadeln sind grün, gerade oder mehr oder weniger gekrümmt, steif, oft verdreht, meist 5 bis 7 Zentimeter, selten ab 3 und bis 8 Zentimeter lang und 1 bis 1,5 Millimeter dick. Sie bleiben drei Jahre am Baum. Der Nadelrand ist fein gesägt, das Ende spitz bis kurz zugespitzt und stechend. Auf allen Nadelseiten gibt es feine Spaltöffnungslinien. Es werden meist zwei bis sieben selten weniger oder bis zu 11 Harzkanäle gebildet. Zapfen und Samen Die Pollenzapfen wachsen spiralig angeordnet in dichten Gruppen. Sie sind anfangs grell rot und später beim Reifen der Pollen und dem Anschwellen der Pollensäcke gelb und etwa 1,5 Zentimeter lang. Die Samenzapfen wachsen selten einzeln meist in Wirteln von drei bis sechs und mehr an den Seiten der Zweige. Sie sind beinahe sitzend bis kurz gestielt, asymmetrisch eiförmig-konisch, 5 bis 10 Zentimeter lang bei Durchmessern von 4 bis 6 Zentimetern. Die Zapfen öffnen sich im Laufe von zwei bis drei selten fünf Jahren und bleiben dann noch bis zu 30 Jahren am Baum, bevor sie zusammen mit dem Stiel abfallen. Die offenen Zapfen erreichen an der Basis ihren größten Durchmesser von 8 Zentimeter. Die 90 bis 140 Samenschuppen sind dick holzig und keilförmig. Die Apophyse ist deutlich erhöht, quer gekielt, im Umriss in der Mitte des Zapfens diamantförmig, an der Zapfenbasis konisch und zurückgebogen, orangebraun oder gelblich braun. Der Umbo ist kräftig und mit einem dunklen, scharfen Stachel bewehrt. Die Samen sind verkehrt eiförmig, etwas kantig und abgeflacht, 5 bis 6 Millimeter lang und schwarzbraun. Die Samenflügel sind 15 bis 25 selten auch 30 Millimeter lang und braun. Chromosomenzahl Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 24. Pinus pungens in North Carolina Zweig und Zapfen Zweige und Nadeln Pollenzapfen (männliche Zapfen) Junger Samenzapfen
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Pinus pungens hat aufgrund ihrer geringen Größe und des häufig krummen Wuchs nur einen geringen Wert als Holzlieferant. Das Holz wird als Feuerholz genutzt oder zu Zellstoff weiterverarbeitet. Durch die Festigung unstabiler Berghänge und als Lebensraum vieler Wildtiere hat sie jedoch eine gewisse ökologische Bedeutung. Die Art wird selten in Gärten verwendet und ist auf Botanische Gärten und Arboreten in Nordamerika und Europa beschränkt.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Pinus pungens ist eine Art aus der Gattung der Kiefern (Pinus), in der sie der Untergattung Pinus, Sektion Trifoliae und Untersektion Australes zugeordnet ist. Sie wurde 1805 von Aylmer Bourke Lambert in den Annals of Botany erstmals wissenschaftlich beschrieben. Der Gattungsname Pinus wurde schon von den Römern für mehrere Kiefernarten verwendet. Das Artepitheton pungens stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „stechend“ und bezieht sich damit auf den scharfen Stachel des Umbo. Es sind keine Synonyme der Art bekannt. Pinus pungens bildet mit Pinus rigida natürliche und mit Pinus echinata künstliche Hybride.
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Eingeführt
Illinois
Weitere
Georgia, Maryland, North Carolina, Pennsylvania, South Carolina, Tennessee, Virginia, Global, West Virginia