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Die Strobe, auch Weymouth-Kiefer, Weymouthskiefer oder Seidenkiefer genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Kiefern (Pinus) innerhalb der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Im östlichen Nordamerika ist sie die größte Nadelbaum-Art, mit bis zu 500 Jahre alten Exemplaren. Sie ist der offizielle Staatsbaum der US-Bundesstaaten Maine und Michigan.
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Die Weymouth-Kiefer war früher der wichtigste Holzlieferant im östlichen Nordamerika. Während der Kolonialzeit verbot die britische Regierung den Kolonisten das Fällen von größeren Exemplaren dieser Art, weil sie diese Bäume ausschließlich für die britische Marine als Masten der Schiffe verwenden wollte. Aufgrund der intensiven Nutzung existieren heute kaum noch Altbestände. Aus dem Holz wurden viele Bauernhöfe, Fabriken und Städte im Osten und Mittleren Westen der USA errichtet. Es kann vielfältig im Innen- und Außenbau verwendet werden. Der Großteil des Holzes wird zu Schnitt- und Sperrholz verarbeitet sowie zur Möbel-, Papier- und Spielzeugherstellung genutzt. Weitere Nutzungsmöglichkeiten existieren in der Kunstschreinerei und als Konstruktionsholz. Das belastbare und nach Imprägnierung auch dauerhafte Holz lässt sich leicht nageln, ist geradfaserig, verwirft nur wenig und trocknet leicht. Es wirkt aufgrund seiner homogenen Struktur attraktiv und nimmt Farben gut an und wurde früher auch zum Schiffsbau verwendet. → Hauptartikel: Kiefernholz Die Weymouth-Kiefer wird häufig gepflanzt, nicht nur zur Holzgewinnung, sondern auch im Stadtbereich und zur Wiederaufforstung von durch den Kohlenabbau beeinträchtigten Flächen. US-Amerikaner und Kanadier verwenden Exemplare dieser Art auch häufig als Christbäume, da sie gut in die richtige Form gebracht werden können. Gärtnerisch werden mehrere Kultivare verwendet, darunter besonders häufig zwergwüchsige Formen. In den Schwarzwald eingebrachte Weymouth-Kiefern werden im Handwerk von Holzbildhauern wegen des Holzes bevorzugt zum Bau von Kuckucksuhren genutzt. Das Holz der Weymouth-Kiefer wird auch beim Sportholzfällen (z. B. Stihl Timbersports) häufig genutzt.
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Strobe · Weymouth-Kiefer · Weymouthskiefer · Weymouths-Kiefer
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eastern white pine · Eastern White Pine · Northern White Pine · Soft Pine · Weymouth pine · Weymouth Pine · white pine · White Pine
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Die Erstveröffentlichung von Pinus strobus erfolgte 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus II, Seite 1001. Die Art Pinus strobus gehört zur Untersektion Strobus der Sektion Quinquefoliae aus der Untergattung Strobus innerhalb der Gattung der Pinus. Botanische Geschichte Bei wenigen Autoren gibt es etwa zwei Varietäten, doch bei den anderen Autoren gibt es keine akzeptierten Subtaxa: Pinus strobus L. var. strobus (Syn.: Pinus nivea Booth ex Carrière, Pinus strobus subsp. cumberlandensis Silba): Die Nadeln sind durchschnittlich 8 Zentimeter lang. Die Samenzapfen erreichen eine Länge von selten 8, meist 10 bis 18 und manchmal bis 20 Zentimeter, deren Stiel ist bis zu 3 Zentimeter lang. Es werden durchschnittlich 70 Samenschuppen gebildet, die sterilen Schuppen an der Basis sind zurückgebogen. Das Verbreitungsgebiet der Varietät liegt im Osten Nordamerikas. Die Varietät strobus findet man in den Waldgebieten um die Großen Seen und den Sankt-Lorenz-Strom. Die nördliche Verbreitungsgrenze erstreckt sich von den borealen Nadelwäldern Neufundlands über den Oberen See bis ins südöstliche Manitoba. Die Westgrenze verläuft durch Wisconsin, Südost-Minnesota, Nordost-Iowa und Illinois. Von diesen Staaten verläuft die Südgrenze zurück zur Atlantikküste Neuenglands, erstreckt sich aber entlang der Appalachen bis in die Laubwaldregionen Nordwest-South Carolinas und Nord-Georgias. Pinus strobus var. chiapensis Martínez (Syn.: Pinus chiapensis (Martínez) Andresen, Pinus strobus subsp. chiapensis (Martínez) A.E.Murray): Es ist aber die Art Pinus chiapensis (Martínez) Andresen: Die Nadeln sind durchschnittlich 10 Zentimeter lang. Die Zapfen haben eine sehr variable Länge zwischen 6 und 25 Zentimetern, der Stiel ist bis zu 4,5 Zentimeter lang. Es werden durchschnittlich 90 Samenschuppen gebildet, die Schuppen nahe der Basis sind nicht zurückgebogen. Die Varietät wurde 1940 von Maximino Martínez als Varietät von Pinus strobus erstbeschrieben. John William Andresen benannte das Taxon als eigene Art Pinus chiapensis (Martínez) Andresen, was durch morphometrische Untersuchungen gestützt wird. Von den meisten Autoren werden die Unterschiede jedoch als zu gering angesehen, und sie blieben bei der Einstufung als Varietät. Das Verbreitungsgebiet der Varietät chiapensis liegt in Mexiko in Guerrero, im Osten von Puebla, in Veracruz, in Oaxaca und Chiapas und in Guatemala im Departamento Quiché und im Departamento Huehuetenango. Die beiden Populationen waren wahrscheinlich noch zur Eiszeit miteinander verbunden, als viele Baumarten durch den Vorstoß der Gletscher nach Süden verdrängt wurden. Hybriden Die Weymouth-Kiefer bildet mit den meisten anderen Vertretern der Untersektion Strobus Hybriden, Ausnahmen sind die Zuckerkiefer (Pinus lambertiana) und Armands Kiefer (Pinus armandii). Mit der Westlichen Weymouth-Kiefer (Pinus monticola) und mit der Tränenkiefer Pinus wallichiana bildet die Art luxurierende Hybriden. Die Kreuzung mit der Tränenkiefer wird als Pinus ×schwerinii Fitschen bezeichnet.
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