Pflanzenwissen · Art
Art der Gattung Pfeffer (Piper)
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Der Mexikanische Blattpfeffer, auch Makulan (Maya-Sprache) oder Ohrenpfeffer, ist eine Pflanze aus der Familie der Pfeffergewächse (Piperaceae) mit großen, wohlriechenden Blättern.
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Der Mexikanische Blattpfeffer ist ein schnellwüchsiger, bis über 3 Meter hoher Strauch oder bis über 5 Meter hoher Baum mit ca. 20–30 cm großen, herzförmigen und gestielten Laubblättern, die vor allem unterseits kurz samtig behaart sind. Die wechselständigen, leicht ledrigen, dünnen, bewimperten Blätter sind ganzrandig, spitz oder bespitzt und an der Basis öfters einseitig länger. Die Blattstiele sind im unteren Teil scheidig-geflügelt. Die winzigen, zwittrigen und sitzenden Blüten ohne Blütenhülle mit behaarten, cremeweißen Deckblättern stehen dichtgedrängt in blattgegenständigen, 15–25 cm langen, aufwärtsgerichteten, schlanken Ähren. Es sind meist 4 kurze Staubblätter und ein oberständiger Fruchtknoten mit 3 kurzen Griffeln vorhanden. Die Pflanze vermehrt sich vorwiegend durch Ableger.
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Pflege
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Belege
Artanthe aurita (Kunth) Miq., Artanthe sancta Miq., Artanthe seemanniana Miq., Piper alstonii Trel., Piper auritilaminum Trel., Piper auritilimbum Trel.
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Die Pfefferblätter sind ein altes mesoamerikanisches Heil- und Gewürzkraut. Sie wurden in Form von Räucherwerk auch zu aztekischen Riten verwendet, wovon sich der heutige mexikanische Name hoja santa (heiliges Blatt) herleitet. In der mexikanischen Volksmedizin dienen die Blätter äußerlich zur Wundbehandlung, innerlich als Mittel gegen Fieber und Durchfall. In der mexikanischen Küche, besonders in Südmexiko, werden häufig Fleischstücke oder gefüllte Maismehlklöße (tamales) in die Blätter eingewickelt und geschmort bzw. gedämpft. Dabei geben die Blätter ihr Aroma an das Gargut ab. In Oaxaca bereitet man auch Soßen aus pürierten Pfefferblättern zu (mole verde). Auch die Stängel können verwendet werden. Die Blätter können als Fischköder genutzt werden.
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Heimisch
Kolumbien (Antioquia, Bolívar, Caldas, Cauca, Chocó, Cundinamarca, Nariño, Quindío, Risaralda, Santander, Valle), Parque Nacional Natural Utría, Parque Nacional Natural Los Katíos, Amazonia colombiana: sur del departamento del Vichada; el suroriente del Meta; todo el territorio de los departamentos de Amazonas, Caquetá, Guainía, Guaviare, Putumayo y Vaupés; la Bota Caucana; y las vertientes amazónicas de Nariño (la parte alta de los ríos Guamuez, Sucio, San Miguel y Aguarico)
Eingeführt
Kuba, El Salvador, Guatemala, Haiti, Honduras, Samoa, Tonga, Vanuatu, Leeward Is., Hawaii, Florida, Caroline Is.
Jamaika
Vorkommen (Status unklar)
Kolumbien (El Parque Nacional Natural Tatamá), Kolumbien (Cuenca quebrada Guanábano y río Mendarco: Las Delicias (2000 msnm)), Kolumbien (Putumayo, municipio de Mocoa, Vereda San Carlos, Centro Experimental Amazónico CEA, Corpoamazonia.), Jamaika, Mikronesien, Vereinigte Staaten (Hawaii), Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), Venezuela, Subregiones: Cordillera occidental, Cordillera central, Norte, Zona central, Sur, Enclaves subxerofíticos, Bucaramanga, Municipios de Tadó y Condoto, Distrito minero del San Juan, Global
Cuenca de Río Claro, Belize, Kolumbien, Costa Rica, Ecuador, El Salvador, Französisch-Guayana, Guatemala, Honduras, Mexico Central, Mexico Gulf, Mexico Northeast, Mexico Northwest, Mexico Southeast, Mexico Southwest, Nicaragua, Panama, Suriname, Antioquia, Bolívar, Caldas, Cauca, Chocó, Cundinamarca, Nariño, Quindío, Santander, Valle del Cauca
Die Pflanze ist im tropischen Mittelamerika heimisch. Sie kommt ursprünglich vor im südlichen Mexiko, in Guatemala, El Salvador, Honduras, Belize, Nicaragua, Costa Rica, Panama und Kolumbien. Auf Kuba und vielleicht auch auf Jamaika ist sie ein Neophyt.
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