Pflanzenwissen · Art
Der Krähenfuß-Wegerich, auch Hirschhorn-Wegerich, Schlitz-Wegerich, Schlitzblatt-Wegerich, Kapuzinerbart, Mönchsbart oder Ziegenbart genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Wegeriche (Plantago) innerhalb der…
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Sortenvielfalt
Plantago coronopus subsp. cupanii
Plantago coronopus subsp. humilis
Plantago coronopus subsp. macrorhiza
Plantago coronopus var. coronopusPlantago coronopus var. cupanii (Guss.) Decne.Marktplatz
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Belege
Arnoglossum subulatum Gray, Asterogeum laciniatum Gray, Asterogeum laciniatum var. capitatum Gray
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Der Krähenfuß-Wegerich, auch Hirschhorn-Wegerich, Schlitz-Wegerich, Schlitzblatt-Wegerich, Kapuzinerbart, Mönchsbart oder Ziegenbart genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Wegeriche (Plantago) innerhalb der Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae). Sie ist eine Salzpflanze, die nach Ellenberg einen geringen bis mäßigen Salzgehalt anzeigt.
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Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Vegetative Merkmale Der Krähenfuß-Wegerich ist eine ein- oder mehrjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 5 bis 25 Zentimetern erreicht. Die Laubblätter stehen in einer grundständigen Rosette, die einen langen blätterlosen, blütentragenden Stängel ausbildet. Bis zu 50 recht dünne, 4 bis 8 Zentimeter lange Laubblätter kommen nur rosettig am Grund vor. Sie sind, entgegen anderen Vertretern der Gattung Wegeriche, jedoch fiederteilig oder grob gezähnt. Sie weisen zudem abstehende, kurze, oft steif zottige Haare auf, wobei sie im Laufe der Blattentwicklung auch verkahlen können. Generative Merkmale Die Blütenzeit reicht von Juni bis September. Die zahlreichen, weißlichen, häufig vorweiblichen Einzelblüten stehen in einem ährigen Blütenstand, der nicht länger als der übrige Teil des Stängels ist. Die Einzelblüten sind zur Fruchtzeit stark abgeflacht. Die Kapselfrucht bleibt im Blütenkelch eingeschlossen und enthält ein bis fünf Samen. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 10.
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Der Krähenfuß-Wegerich wurde in der Vergangenheit oft als Gemüse genutzt. Der Arzt und Botaniker Hieronymus Bock führt ihn in seinem Kräuterbuch von 1546 als „Kräen- oder Rappenfüßlein“ auf und empfiehlt ihn als Heilkraut bei Nieren- und Blasenbeschwerden. Der Krähenfuß-Wegerich wird noch heute in Norditalien und dem schweizerischen Kanton Tessin als Salatpflanze angebaut. Der Anbau erfolgte in den letzten Jahrzehnten in relativ kleinem Rahmen, da die Pflanze weitgehend von den heute üblichen Gemüse und Salaten verdrängt wurde. Seit kurzem jedoch erlebt der Krähenfuß-Wegerich einen Aufschwung und ist heute als Hirschhornsalat wieder vermehrt auf dem Wochenmarkt, in Spezialitätenläden und in Bioläden zu finden. Er findet auch als Mischungspartner in der Saatgutmischung Misticanza seinen Platz. Die Pflanzenteile können roh oder gekocht gegessen werden. Der Geschmack ist leicht bitter, auch säuerlich und kann, je nach Anbauort, auch schwach salzig sein.
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Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Der Krähenfuß-Wegerich bildet eine Pfahlwurzel aus, mit der er den Winter überdauern kann. Die Bestäubung erfolgt, wie bei anderen Arten der Gattung Wegeriche (Plantago), durch den Wind. Die Kapselfrüchte werden zumeist durch das Wasser ausgebreitet (Hydrochorie); sie können auch am Fell von Tieren oder am Gefieder von Vögeln haften bleiben und auf diese Weise ausgebreitet werden (Epizoochorie).
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salt marshes
terrestrial
mesotrophic
shortlived
cuddly
mobile
Heimisch
Belgien (Flanders), Dänemark, Portugal (Açores), Schweden
Eingeführt
Australien, Brasilien, Kanada (British Columbia), Chile, Tschechien, Falklandinseln, Grönland, Japan, Neuseeland, Südafrika, Schweden, Massachusetts
Chile Central, Czechoslovakia, Alabama, Tasmania, Texas, Ungarn, Uruguay, Washington, New Jersey, New York, New Zealand North, Oregon, Brazil South, Pennsylvania, British Columbia, Manitoba, California, Österreich, Cape Provinces
Weitere
Chile (Antofagasta Region, Atacama Region, Coquimbo Region, Valparaíso Region, Metropolitana Region, O'Higgins Region, Maule Region, Biobío Region, Araucanía Region, Los Lagos Region, Aysén Region, Region of Magallanes and Antártica Chilena, Los Ríos Region), Dänemark, Finnland, Grönland, Norwegen, Slowakei, Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), Turkey, Turkmenistan, Usbekistan, Westsahara, Yugoslavia
Afghanistan, Albanien, Algerien, Azores, Baleares, Belgien, Bulgarien, Canary Is., Corse, East Aegean Is., Ägypten, Eritrea, Frankreich, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Griechenland, Iran, Irak, Irland, Italien, Kriti, Krym, Kuwait, Lebanon-Syria, Libyen, Madeira, Marokko, Niederlande, North Caucasus, Pakistan, Polen, Portugal, Rumänien, Sardegna, Saudi-Arabien, Selvagens, Sicilia, Spanien, Schweden, Tadzhikistan, Tunesien, Turkey-in-Europe
Plantago coronopus kommt nicht nur in Nähe der Küsten Europas vor, sondern ist auch in den gemäßigten Gebieten Europas, Westasiens und in Nordafrika verbreitet. In Nord- und Südamerika, in Korea, Südafrika, Neuseeland, Grönland, Österreich, Ungarn und in der früheren Tschechoslowakei ist die Art ein Neophyt. Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 3w+ (mäßig feucht aber stark wechselnd), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 5 (sehr warm-kollin), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 1 (ozeanisch), Salztoleranz = 1 (tolerant). Der Krähenfuß-Wegerich wächst an feuchten, oder wechselfeuchten, gestörten und oft trittbeeinflussten Salzstellen. An der Küste ist die Art häufig auf Salzwiesen zu finden. Im Binnenland kommt sie jedoch nur selten an Binnensalzstellen vor. Ihre Bestände gehen etwas zurück. Das liegt vor allem an der Aufgabe der traditionellen extensiven Viehbeweidung von salzbeeinflussten Wiesen. Der Krähenfuß-Wegerich hat sein Hauptvorkommen in der Pflanzenformation der Salzpflanzenfluren und der Kriech- und Trittrasen. Er ist Kennart der Assoziation Lolio-Plantaginetum coronopi und Begleitart des Verbandes Armerion maritimae. Durch den Einsatz von Streusalz ist er in Deutschland auch an Autobahnen zu finden. In den letzten Jahren breitet sich die Art an urbanen Standorten aus. Der Krähenfuß-Wegerich ist die Stadtpflanze des Jahres 2026.
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