Pflanzenwissen · Art
Die Grünliche Waldhyazinthe, auch Grünlich-Waldhyazinthe, Berg-Waldhyazinthe oder Grünliches Breitkölbchen genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Waldhyazinthen (Platanthera) innerhalb der Familie der Orchi…
Die Grünliche Waldhyazinthe, auch Grünlich-Waldhyazinthe, Berg-Waldhyazinthe oder Grünliches Breitkölbchen genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Waldhyazinthen (Platanthera) innerhalb der Familie der Orchideen (Orchidaceae). Sie kommt in Europa sowie in Nord- und Ostasien vor. Das Artepitheton chlorantha leitet sich in der Bedeutung grün, ergrünend aus dem Griechischen ab und bezieht sich auf die grünliche Färbung der Blüten. Die volkstümliche Bezeichnung Berg-Kuckucksblume nimmt auf die gehäuften Vorkommen in montanen Höhenlagen Bezug.
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Gymnadenia chlorantha (Custer) Ambrosi, Habenaria chlorantha (Custer) Bab., Habenaria chloroleuca Rchb.
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Die Grünliche Waldhyazinthe wächst als sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 60 Zentimeter erreichen kann. Die zwei rübenförmigen, ei- bis spindelförmig geformten Knollen, deren Enden zu wurzelartigen Fortsätzen verlängert sind, haben eine Länge von 2 bis 4 Zentimeter und einer Dicke von 0,8 bis 1,5 Zentimeter. Die aufrechten Stängel haben an der Basis eine röhrenförmige Blattscheide. Die zwei bis fünf Blätter zweigen fast gegenständig von der Stängelbasis ab und sind elliptisch-spatelförmig bis verkehrt-lanzettlich mit einer Länge von 10 bis 20 Zentimeter und einer Breite von 3 bis 8 Zentimeter. Sie sind an der Basis schmal und ihre Spitze ist stumpf oder spitz zulaufend. Die Blütezeit, etwa zwei Wochen früher als Platanthera bifolia, erstreckt sich in Mitteleuropa von Mai bis August, in China von Juni bis Juli/August. Die Samen reifen von Juli bis September. Die Blütenstände, pyramidale Ähren, weisen ein bis vier Tragblätter auf und sie werden zwischen 7 und 23 Zentimeter lang. Sie bestehen aus 9 bis 32 weißen bis grünlich-weißen, duftenden Einzelblüten. Die Tragblätter der Blüten sind lanzettlich mit einer Länge von 10 bis 22 Millimeter und haben eine zugespitzte Spitze. Der Blütenstiel sowie der Fruchtknoten sind gebogen und erreichen eine Länge von 12 bis 18 Millimeter, wobei sie zylindrisch geformt sind. Die unteren, fünfnervigen Kelchblätter sind kugelig-herzförmig bis bootförmig geformt mit einer Länge von 5 bis 7 Millimeter und einer Breite von 5 bis 6 Millimeter und bilden mit den Kronblättern eine Art Haube. Die seitlichen, schräg abgehenden, drei- bis fünfnervigen Kelchblätter sind eiförmig mit einer Länge von 7,5 bis 8 Millimeter und einer Breite von 4 bis 4,5 Millimeter. Die ein- bis dreinervigen Kronblätter gehen schräg ab und sind annähernd lanzett-eiförmig mit einer Länge von 5 bis 6 Millimeter und einer Breite von 2,5 bis 3 Millimeter. Die abstehende bis hängende, zungenförmige Blütenlippe verjüngt sich zur Spitze hin und wird 8 bis 13 Millimeter lang und rund 2 Millimeter breit. Der 16 bis 36 Millimeter lange, keulig-zylindrische Sporn ist hängend oder steht gerade ab, manchmal ist er auch aufwärts gebogen und verdickt sich zur grünlichen Spitze hin. Er überragt den Fruchtknoten. Die Griffelsäule ist kräftig und die Staubblätter sind auffallend. Die elliptischen Pollinien stehen deutlich weiter auseinander als es bei der Zweiblättrigen Waldhyazinthe der Fall ist und spreizen sich nach unten auseinander. Sie sind meist leicht gekrümmt und lassen den engen Sporneingang frei. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 42.
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Blüte. Grünlichweiss, mit grünlichem Sporn. 5 - 7.
Hauptbestäuber des Orchideengewächses sind Nachtfalter, denen sich die Pollinien auf die Augen setzen. Angelockt werden sie von einem wachsähnlichen Duft, den die Blüten in der Dämmerung verstärkt bilden. Über ihren langen und dünnen Rüssel können die Falter, im Gegensatz zu anderen Insekten, den am Spornende befindlichen Nektar erreichen.
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Standort. Kollin bis subalpin. Wechselnasse, basenreiche, nährstoffarme, humusreiche, dichte Böden in halbschattigen Lagen. Literatur. G: Zürich (1). - K: Selten. Wollishofen; Zürichberg. Thalwil. - Me: Zerstreut. Keine näheren Angaben.
Standort. Kollin bis subalpin. Wechselnasse, basenreiche, nährstoffarme, humusreiche, dichte Böden in halbschattigen Lagen. F 4 w, R 4. N 2, H 4, D 5, L 3, T 3, K 3. W: g. Literatur. G: Zürich (1). - K; Selten. Wollishofen; Zürichberg.
Gefährdung. VU // EN / NT / LC.
Gefährdung. E / A / A.
mesotrophic
terrestrial
grasslands
longlived
shrubs
mobile
cuddly
plant
Heimisch
Belgien (Flanders), Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden
Weitere
Dänemark, Norwegen, Central European Rus, Corse, Czechoslovakia, East Aegean Is., Finnland, Frankreich, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Griechenland, Ungarn
Iran, Irak, Irland, Italien, Krym, Niederlande, North Caucasus, Northwest European R, Polen, Rumänien, Sicilia, South European Russi, Spanien, Schweden, Schweiz, Transcaucasus, Turkey-in-Europe, Turkey, Ukraine, Yugoslavia, Albanien, Österreich, Baltic States, Belarus, Belgien, Bulgarien
Verbreitung. Selten; nur in Einzelex. 2: Ankenweid (1992). 3. Gelbe Wand (1 Ex. 1999). 7: Kellen (1993; M. Pesaro 1995, 3 Ex., 1998). 23: ob Hagni (1 Ex., 1999); Diebis (1994). 24: Langweid (AGEO 1989). AEa: Aeugstertal, Chlosterholz, 679.12 / 237.0 3 (1 Ex. am Waldrand, 2003); Seitengrat unterhalb Sprächerberg (1 Ex., 2003). HIc: Streuweid, südl. Teil (8 Ex., 2001); Neuhalden, 287.15 / 231.36 (1 Ex., 2002). LAb: Langnauer Berg, oberer Teil der südl. Wiese, 681.5 / 237.4 (6 Ex., 2001; F. Hampel 1995); Summerhalden, 683.27 / 235.89 (8 Ex., 2001). MEe: Abschwändi, 692.16 / 223.01 (2010). OAe: Gratweg Höhronen, 694.06 / 224.13 (1 grosses Ex., 2009); Chäsgaden, 693.16 / 223.05 (2010). OBc: Stumpenhölzlimoos, 685.52 / 235.72 (40 Ex., 2001). THc: Waldweier (12 Ex., F. Hampel 2001); Pumpispitz (1 Ex., F. Hampel 2009). U: 1, H: 1 / 1, E: 4> 2, W: I. - Europa. Veränderungen. = /> />. - f, g, h. -
Verbreitung. Selten; nur in Einzelex. 2; Ankenweid (1992). 3. Gelbe Wand (1 Ex. 1999). 7: Kellen (1993; M. Pesaro 1995, 3 Ex. 1998). 23: ob Hagni (1 Ex. 1999); Diebis (1994). 24: Langweid (AGEO 1989). U: 1, H: 1 / I. E: 4> 2. W: 1. - Europa. Veränderungen. = /> />. - f. g, h. -
Verbreitungsmuster. n.