Pflanzenwissen · Art
Pohlia bulbifera ist eine Laubmoos-Art aus der Familie Mniaceae.
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Belege
Bryum pseudocarneum Kindb., Pohlia annotina var. angustifolia (Schimp.) Podp., Pohlia annotina var. tenuifolia (Schimp.) Braithw.
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Pohlia bulbifera ist eine Laubmoos-Art aus der Familie Mniaceae.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Pohlia bulbifera wächst in lockeren, gelbgrünen, trocken glänzenden Rasen oder als Einzelpflanzen. Die Stämmchen sind gewöhnlich unverzweigt, bis 2 Zentimeter hoch und gleichmäßig locker aufrecht abstehend bis spreizend beblättert. Die Blätter laufen am Stämmchen herab, sind lanzettlich und kurz zugespitzt, flachrandig und oben scharf gezähnt. Die kräftige Blattrippe endet in der Blattspitze. Die Laminazellen sind dünnwandig, in der Blattmitte verlängert rhombisch und etwa 8 bis 11 Mikrometer breit, an den Blatträndern nur wenig verschmälert. In den oberen Blättern von sterilen Pflanzen sind Bulbillen (Brutkörper) vorhanden, meist zwei oder drei in einer Blattachsel. Sie sind etwa 300 bis 400 Mikrometer groß, kugelig bis verkehrt eiförmig, in Größe und Form wenig veränderlich und jung grün bis orange, ältere manchmal orangerot. In der oberen Hälfte jeder Bulbille befinden sich breit dreieckige Blattansätze, deren zusammenneigende Spitzen eine Kuppel bilden, die beim Anfeuchten eine Luftblase einschließen. Die Art fruchtet selten. Die Sporenkapsel auf der bis 2,5 Zentimeter langen Seta ist birnenförmig und geneigt bis hängend. Fertile Pflanzen bilden gewöhnlich keine Bulbillen. Die Geschlechterverteilung ist diözisch.
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pioneer vegetations
oligotrophic
terrestrial
non cuddly
longlived
mobile
plant
Heimisch
Belgien (Flanders)
Weitere
Dänemark, Luxemburg (Grand Duchy of Luxembourg), Norwegen, Portugal (Terceira Island), Portugal (São Miguel Island), Vereinigte Staaten (Vermont-US), Labrador, Québec
In Deutschland hat die Art ihren Verbreitungsschwerpunkt im nordwestlichen Flachland und einen weiteren im Grenzgebiet zu Tschechien von der Lausitz über Ostthüringen bis zum Bayerischen Wald. In anderen Gebieten ist sie meist selten, in den kontinentalen Trockengebieten und in Kalkgebieten fehlt sie. In Österreich und der Schweiz ist sie selten oder sehr selten. Weltweit gibt es Vorkommen in Eurasien und Nordamerika.
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