Pflanzenwissen · Art
Die Gewöhnliche Kreuzblume, auch Gemeine Kreuzblume, Gewöhnliches Kreuzblümchen oder Wiesen-Kreuzblume genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Kreuzblumen (Polygala) innerhalb der Familie der Kreuzblumengewächse…
Die Gewöhnliche Kreuzblume, auch Gemeine Kreuzblume, Gewöhnliches Kreuzblümchen oder Wiesen-Kreuzblume genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Kreuzblumen (Polygala) innerhalb der Familie der Kreuzblumengewächse (Polygalaceae).
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Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Vegetative Merkmale Die Gewöhnliche Kreuzblume ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von nur 5 bis 25 Zentimetern erreicht. Die Stängel sind meist aufrecht. Untere Laubblätter kommen bisweilen gehäuft vor, sie bilden jedoch keine Blattrosette aus. Die oberen Stängelblätter sind etwas größer als die unteren und gleichgestaltig. Sie stehen stets wechselständig am Stängel. Generative Merkmale Die Tragblätter sind nicht behaart und sind nicht länger als die Blütenstiele. In einem traubigen Blütenstand sind meist mehr als zehn Blüten dicht angeordnet. Die Blütenknospen überragen das obere Ende des Blütenstands nicht. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph. Von den insgesamt fünf Kelchblättern sind die beiden großen seitlichen wie Kronblätter gefärbt und hüllen fast die ganze Blüte ein; sie werden als „Flügel“ bezeichnet. Das große untere gefranste Kronblatt wird Schiffchen genannt. Die Kronblätter sind 5 bis 10 Millimeter lang. Die Farbe der Blütenkrone variiert zwischen blau und violett, nur selten können auch purpurfarbene Formen vorkommen. Innerhalb der Blüte auf der Oberseite besitzt die Kreuzblume eine zweiklappige Tasche, die die acht Staubblätter und den Fruchtknoten umschließt. Die Flügel sind 6 bis 9 Millimeter lang sowie 3 bis 5 Millimeter breit und überragen den Fruchtknoten nur wenig; sie sind am oberen Ende gerundet und besitzen 6 bis 20 Netzmaschen. Das Schiffchen hat vorne ein kleines zerschlitztes viellappiges Anhängsel. Von den acht Staubblättern sind vier untereinander verwachsen. Zwei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen. Nektar wird durch spezielle Nektardrüsen nur am Grunde der Blüte ausgeschieden. Der Griffel ist genauso lang wie der Fruchtknoten und endet löffelartig. Daran sind die Staubblätter ringartig angeordnet. Die spitze Narbe ist sehr klein und klebrig. Die zweiklappige Kapselfrucht enthält nur zwei Samen. Die bis 3 Millimeter langen und spezifisch schweren Samen haben einen gezähnten Arillus (Samenmantel). Chromosomensatz Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 68.
Pflege
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Sortenvielfalt
Polygala vulgaris subsp. collina
Polygala vulgaris subsp. collina (Rchb.) BorbásPolygala vulgaris subsp. insubrica
Polygala vulgaris subsp. insubrica (Chodat) ArrigoniPolygala vulgaris subsp. oxyptera
Polygala vulgaris subsp. oxyptera (Rchb.) Schübl. & G.MartensPolygala vulgaris subsp. valdarnensis
Polygala vulgaris subsp. valdarnensis (Fiori) ArrigoniPolygala vulgaris subsp. vulgarisPolygala vulgaris var. caliptera
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Belege
Polygala buxifolia Ball, Polygala buxifolia Ball ex Nyman, Polygala caerulea Miégev.
Nächster Schritt
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Die Erstveröffentlichung von Polygala vulgaris erfolgte 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus II, S. 702. Das Artepitheton vulgaris bedeutet „gewöhnlich“. Unterarten (Auswahl) Polygala vulgaris subsp. vulgaris (Details) Polygala vulgaris subsp. oxyptera Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Beispielsweise in Deutschland gibt je es nach Autor etwa drei Unterarten: Polygala vulgaris subsp. vulgaris: Sie besitzt blaue oder selten violette Blüten, ist meist mehrstänglig, die oberen Stängelblätter sind etwas größer als die unteren und hat am Grund genagelte Flügel, die etwa so breit wie die Kapselfrucht werden. Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz für diese Unterart: Feuchtezahl F = 2w+ (mäßig trocken aber stark wechselnd), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 2 (sauer), Temperaturzahl T = 3+ (unter-montan und ober-kollin), Nährstoffzahl N = 2 (nährstoffarm), Kontinentalitätszahl K = 4 (subkontinental). Polygala vulgaris subsp. oxyptera (Rchb.) Schübl. & G.Martens: Sie besitzt in der Regel grünlichweiße, seltener blassblaue Blüten, ist wenigstänglig, wächst meist aufrecht, die oberen Stängelblätter sind kaum größer als die unteren, der eher zugespitzte, 6 bis 7,5 mm lange, lanzettliche Flügel kann 4 bis 20 Netzmaschen aufweisen und das Anhängsel des Schiffchens hat oft 8 bis 16 Fransen. Zudem ist der Blütenstand eher locker. Diese Unterart „meidet“ außerdem Kalkböden. Polygala vulgaris subsp. collina (Rchb.) Borbás: Sie kommt anders als der Name vermuten lässt nur selten in Gebirgen vor und ist meist in Sanddünen der Küsten zu finden. Es ist der subsp. oxyptera sehr ähnlich, wächst aber meist niederliegend. Es ist wenigstänglig, der nur etwa 4 bis 6 mm lange, elliptisch-verkehrteiförmige Flügel kann 4 bis 20 Netzmaschen aufweisen und das Anhängsel des Schiffchens hat oft 8 bis 16 Fransen. Die Grundblätter sind oft klein und fast schuppenartig. Der Blütenstand ist dicht und armblütig.
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oligotrophic
terrestrial
grasslands
sedentary
longlived
cuddly
Heimisch
Belgien (Flanders), Dänemark, Finnland, Norwegen, Portugal (Portugal Continental), Schweden
Eingeführt
Australien, Michigan, British Columbia, Oregon, Washington
Weitere
Kanada (British Columbia), Dänemark, Norwegen, Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), Vereinigte Staaten (Vermont-US), Føroyar, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien
Niederlande, North European Russi, Northwest European R, Polen, Portugal, Rumänien, Sardegna, Sicilia, Spanien, Schweden, Schweiz, Turkey-in-Europe, Turkey, Ukraine, Yugoslavia, Sunnmøre, Albanien, Österreich, Baleares, Baltic States, Belarus, Belgien, Bulgarien, Central European Rus, Corse, Czechoslovakia, East European Russia, Finnland, Frankreich
Die Gewöhnliche Kreuzblume ist in Europa und in der Türkei weitverbreitet. Es gibt Fundortangaben für die Azoren, Portugal, Spanien, die Balearen, Frankreich, Korsika, Sardinien, Sizilien, Italien, die Schweiz, Österreich, Deutschland, Irland, Großbritannien, Belgien, Luxemburg, die Niederlande, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Russland, die Ukraine, Moldawien, Ungarn, die Slowakei, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Bulgarien, Rumänien, Albanien, Griechenland und die Türkei. Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. In Deutschland kommt die Gewöhnliche Kreuzblume in den südlichen Bundesländern zerstreut vor, in den nördlichen Bundesländern selten vor; in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen steht sie auf der Roten Liste, in Sachsen auf der Vorwarnliste. Die Gewöhnliche Kreuzblume gedeiht in Mitteleuropa in lichten Kiefernwäldern, auf wechseltrockenen Wiesen, in Küstendünen, in Zwergstrauchheiden und auf Silikatmagerrasen. Nicht selten wurde sie auch an Wegrändern beobachtet. Sie kommt in Pflanzengesellschaften der Verbände Violion caninae, Mesobromion und der Ordnungen Arrhenatheretalia und Molinietalia vor. Sie steigt am Stilfser Joch bis in eine Höhenlage von 2188 Metern auf.
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