Pflanzenwissen · Art
Das Krause Laichkraut ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Laichkräuter (Potamogeton) innerhalb der Familie der Laichkrautgewächse (Potamogetonaceae).
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Buccaferrea crispata Bubani, Potamogeton austriacus Gand., Potamogeton concinnitus A.Benn.
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Das Krause Laichkraut ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Laichkräuter (Potamogeton) innerhalb der Familie der Laichkrautgewächse (Potamogetonaceae).
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Vegetative Merkmale Das Krause Laichkraut wächst als winter- oder sommergrüne, mehrjährige krautige Pflanze. Sie ist eine untergetauchte Wasserpflanze. Sie ist mit unterirdischen Ausläufer im Gewässergrund verankert. Die vierkantigen, häufig seitlich zusammengedrückten Stängel können 30 Zentimeter bis 2 Meter lang werden. Sie bildet längliche untergetauchte Laubblätter aus, die am Rand gewellt und deutlich gezähnt sind (siehe Abb.). Die Nebenblätter sind vom Blattgrund frei. Im Herbst entstehen Turionen (Winterknospen) direkt am Laubtrieb. Das Krause Laichkraut kann zudem spezielle Überdauerungsformen ausbilden, die im Winter auf den Gewässergrund sinken und zugleich eine vegetative Ausbreitungsmöglichkeit darstellen. Generative Merkmale Die Blütezeit reicht von Juni bis August. Der Blütenstand steht endständig an den Trieben und erhebt sich an einem kurzen Stiel über die Wasseroberfläche. Der Blütenstand ist eine lockere, 1 bis 1,5 cm lange zylindrische Ähre. Die Früchte sind am Grund verwachsen und mit einem langen, grünlichen, schnabelartigen Auswuchs versehen. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 52.
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Die Blütenähren ragen senkrecht aus dem Wasser. Für die Blüten erfolgt Windbestäubung; Überwasserbestäubung (wenn der unbenetzbare Pollen durch Wasser an die Narben getragen wird) oder Tierbestäubung (durch Wasserläufer, Wasserspinnen oder Wasserschnecken). Die Blüten sind zwittrig und vorweiblich, sie haben statt der fehlenden Blütenhülle vier perigonartige Staubblattanhängsel, die den ausfallenden Pollen vorübergehend aufnehmen. Die kleinen steinfruchtartigen Nüsse haben an der Spitze einen hakig gekrümmten Schnabel. Es erfolgt Schwimmausbreitung sowie Zufalls- und Klettausbreitung durch Wasservögel. Zufallsausbreitung durch Fische ist wahrscheinlich; jedenfalls wurde sie bei Potamogeton natans nachgewiesen. Fruchtreife ist von September bis Oktober. Die vegetative Vermehrung erfolgt durch die leicht abbrechenden Stängelglieder (das entspricht einer Selbst-, Klett und Schwimmausbreitung) sowie durch Turionen, die im Spätsommer keimen und grün überwintern.
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standing waters
mesotrophic
longlived
aquatic
mobile
cuddly
plant
Heimisch
Belgien (Flanders), Taiwan, Dänemark, Finnland, Norwegen, Portugal (Portugal Continental), Schweden
Eingeführt
Kanada (Alberta), Costa Rica, Kuba, Fidschi, Georgien, Mexiko, Neuseeland, Pennsylvania, Bogotá, Alabama, Alberta, Argentina Northeast
Arizona, Arkansas, British Columbia, California, Kolumbien, Colorado, Connecticut, Delaware, District of Columbia, Florida, Georgia, Illinois, Indiana, Iowa, Kansas, Kentucky, Louisiana, Maine, Maryland, Massachusetts, Mexico Central, Mexico Southwest, Michigan, Minnesota, Missouri, Nebraska, Nevada, New Hampshire, New Jersey, New Mexico, New York, New Zealand North, New Zealand South, North Carolina, Ohio, Oklahoma, Ontario, Oregon, Québec, Rhode I., Saskatchewan, South Dakota, Tennessee, Texas, Utah, Vermont, Virginia, Washington, West Virginia, Wisconsin, Wyoming, Kolumbien (Valle)
Weitere
Kanada (Prince Edward Island), Dänemark, Mikronesien, Norwegen, Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), Vereinigte Staaten (Vermont-US), Sakhalin, Indien, Inner Mongolia, Sardegna, Iran, Irak
Irland, Irkutsk, Italien, Japan, Simbabwe, Kasachstan, Sicilia, Kirgizstan, Korea, Krasnoyarsk, Krym, KwaZulu-Natal, Laos, Lebanon-Syria, Libyen, Sinai, Xinjiang, Malawi, Manchuria, South European Russi, Spanien, Sudan, Sumatera, Eswatini, Schweden, Schweiz, Mongolei, Mosambik, Myanmar, Nansei-shoto, Tadzhikistan, Nepal, Niederlande, Tasmania, West Himalaya, West Siberia, Tibet, Transcaucasus, Turkey-in-Europe, Turkey, Turkmenistan, Palaearctic, Oriental (Indomalaya), Global, North Caucasus, Afrotropical, Afghanistan, North European Russi, Albanien, Northern Provinces, Algerien, Altay, Northwest European R, Tuva, Assam, Österreich, Baleares, Baltic States, Bangladesch, Belarus, Belgien, Botsuana, Ukraine, Bulgarien, Buryatiya, Yugoslavia, Kambodscha, Cape Provinces, Central European Rus, China North-Central, China South-Central, China Southeast, Chita, Usbekistan, Pakistan, Palestine, Corse, Polen, Czechoslovakia, Portugal, Primorye, East European Russia, East Himalaya, Ägypten, Äthiopien, Qinghai, Finnland, Sambia, Free State, Frankreich, Vietnam, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Griechenland, Ungarn, Rumänien
Sie ist in ganz Deutschland und in weiten Teilen Europas, Asiens und Afrikas bis auf die Gebirge häufig verbreitet. In der Neuen Welt tritt sie als Neophyt auf. Diese Wasserpflanze ist meistens zwischen Mai bis September in meso- bis hypertrophen (oft stark belasteten oder verschmutzen) stehenden oder langsam fließenden Gewässern anzutreffen. Sie bevorzugt Wassertiefen von 30–400 Zentimetern. Sie kommt besonders vor in Gesellschaften der Ordnung Potamogetonetalia. Die Pflanze verbreitete sich 2022 erstmals massenhaft in der Neuen Donau und bildete Dominanzbestände.
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