Pflanzenwissen · Art
Die Indische Schlangenwurzel, auch Wahnsinnskraut, Schlangenholz, Indische Schlangenwurz oder Java-Teufelspfeffer genannt, gehört zur Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae).
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Belege
Ophioxylon album Gaertn., Ophioxylon obversum Miq., Ophioxylon salutiferum Salisb., Ophioxylon serpentinum L.
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Die Indische Schlangenwurzel, auch Wahnsinnskraut, Schlangenholz, Indische Schlangenwurz oder Java-Teufelspfeffer genannt, gehört zur Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae). Sie ist jedoch nicht identisch mit der als Amerikanische, Schwarze oder Wilde Schlangenwurzel bezeichneten Trauben-Silberkerze. Ebenfalls nicht zu verwechseln ist sie mit der oft auch als Schlangenholz bezeichneten Art Brosimum guianense, einem südamerikanischen Baum.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Die Indische Schlangenwurzel ist ein immergrüner, aufrecht wachsender Zwergstrauch, der eine durchschnittliche Wuchshöhen von 50 bis 100 cm erreicht. Die Pflanzen enthalten Milchsaft und haben eine glatte, hellbraune Borke. Die gestielten, ganzrandigen und wirtelig angeordneten Laubblätter sind eiförmig oder lanzettlich bis verkehrt-eiförmig, spitz bis zugespitzt und glänzend. Sie bildet zwischen (Februar) April und Mai (Oktober) viele kleine, zwittrige, radiärsymmetrische, und fünfzählige, stieltellerförmige, dickgestielte Blüten aus. Sie stehen in achsel- oder endständigen, lang gestielten und zymösen Blütenständen. Die becherförmig verwachsenen, kleinen Kelchblätter mit dreieckigen Zipfeln, sind anfangs grünlich, dann weißlich, rötlich und dann nach der Befruchtung rötlich. Nachdem die Krone abgefallen ist, wird der Kelch und der Blütenstiel rot und die Kelchzipfel schließen sich. Die Kronblätter sind zu einer etwa 1,2–1,7 Zentimeter langen, weiß-rosa Kronröhre, mit einem oberhalb der Mitte kurzen, verdickten Teil und weißen, kurzen Kronzipfeln verwachsen. Die dachziegeligen Kronzipfel überlappen nach links. Es ist nur ein Staubblattkreis vorhanden; die Staubfäden sind sehr kurz und in der Kronröhre so angeordnet, dass die Staubbeutel im verdickten Teil liegen. Die zwei genäherten bis kurz verwachsenen Fruchtblätter sind oberständig mit einem langen Griffel, der etwa bei den Antheren endet, mit einem breiten, zylindrischen, oben fransigen Narbenkopf mit zwei kleinen Spitzen, und unten einem Anhängsel. Es ist ein becherförmiger Diskus vorhanden. Es werden an den roten Fruchtständen erbsengroße, erst grüne, dann orange-rote und bei der Reife dann schwarze, glänzende, eiförmige bis rundliche Steinfrüchte gebildet, die etwa 7–8 mm (einzeln) groß sind. Oft werden Doppel-Steinfrüchte gebildet. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 22.
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Eingeführt
Kuba, Hainan, Marianas, China Southeast
Weitere
Kambodscha, China South-Central, East Himalaya, Indien, Jawa, Laccadive Is., Laos, Lesser Sunda Is., Malaya, Myanmar, Nepal, Sri Lanka
Thailand, Vietnam, Andaman Is., Assam, Bangladesch