Pflanzenwissen · Art
Das Montevideo-Pfeilkraut, auch Argentinisches Pfeilkraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Froschlöffelgewächse (Alismataceae).
Pflege
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Sortenvielfalt
Sagittaria montevidensis subsp. calycina
Sagittaria montevidensis subsp. calycina (Engelm.) BoginSagittaria montevidensis subsp. montevidensisSagittaria montevidensis subsp. spongiosa
Sagittaria montevidensis subsp. spongiosa (Engelm.) BoginMarktplatz
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Belege
Sagittaria montevidensis f. normalis Hauman, Sagittaria pugioniformis subsp. montevidensis, Sagittaria pugioniformis var. montevidensis (Cham. & Schltdl.) Kuntze
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Das Montevideo-Pfeilkraut, auch Argentinisches Pfeilkraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Froschlöffelgewächse (Alismataceae).
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Das Montevideo-Pfeilkraut ist eine kräftige Sumpfpflanze, deren Jugendblätter submers und bandförmig wachsen. Die Blätter älterer Pflanzen dagegen befinden sich oberhalb der Wasseroberfläche. Sie haben dicke und fleischige Blattstiele, die bis zu 3 Zentimeter dick sind. Die mittelgrünen Blätter werden bis zu 28 Zentimeter lang und 23 Zentimeter breit. Diese Pflanzenart ist einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch). Die Blüten haben einen Durchmesser von 2 bis 3 Zentimeter. Die Blütenhülle besteht aus drei grünen Kelchblättern, drei weißen Kronblättern und weist in der Mitte einen auffällig weinroten Fleck auf. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 22.
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Im Gegensatz zu anderen Arten aus der Gattung der Pfeilkräuter wie etwa dem Flutenden Pfeilkraut oder dem Breitblättrigen Pfeilkraut ist das Montevideo-Pfeilkraut nicht für die Bepflanzung von Aquarien geeignet. Verwendung findet es jedoch gelegentlich in Paludarien. In botanischen Gärten ist die Pflanze gleichfalls häufig zu sehen.
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Für eine tropische Pflanze verträgt das Montevideo-Pfeilkraut ungewöhnliche Temperaturschwankungen. Es ist in der Lage, Temperaturen nahe 0 Grad Celsius kurzfristig ebenso zu ertragen wie Temperaturen bis zu 35 Grad Celsius.
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Neben der Nominatform sind noch folgende Unterarten, Varietäten und Formen beschrieben: Sagittaria montevidensis subsp. calycina (Engelm.) Bogin: Sie kommt von den Vereinigten Staaten bis ins nördliche Mexiko vor. Sagittaria montevidensis Cham. & Schltdl. subsp. montevidensis (Syn.: Sagittaria montevidensis subsp. chilensis (Cham. & Schltdl.) Bogin, Sagittaria montevidensis f. immaculata Hicken, Sagittaria montevidensis var. scabra Micheli, Sagittaria montevidensis f. flaviflora Chodat & Hassl., Sagittaria montevidensis f. maculata Hicken): Sie kommt von Ecuador bis ins südliche Südamerika vor. Sagittaria montevidensis subsp. spongiosa (Engelm.) Bogin (Syn.: Sagittaria montevidensis var. spongiosa (Engelm.) B.Boivin): Sie kommt von New Brunswick bis Maryland vor.
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Heimisch
Brasilien, Taiwan
Eingeführt
Australien, Neuseeland, Tansania, Florida, Jawa, Leeward Is., Spanien
Weitere
Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), Chile Central, Chile South, Colorado, Connecticut, Delaware, Ecuador, Georgia, Illinois, Indiana, Iowa, Kansas
Kentucky, Louisiana, Maine, Maryland, Massachusetts, Mexico Northeast, Mexico Northwest, Mexico Southeast, Michigan, Minnesota, Mississippi, Missouri, Nebraska, New Brunswick, New Hampshire, New Jersey, New Mexico, New York, North Carolina, Ohio, Oklahoma, Paraguay, Pennsylvania, Peru, South Carolina, South Dakota, Tennessee, Texas, Uruguay, Virginia, West Virginia, Wisconsin, Nearctic, Neotropical, Alabama, Argentina Northeast, Argentina Northwest, Arkansas, Bolivien, Brazil Southeast, Brazil South, California