Pflanzenwissen · Art
Sphagnum magellanicum ist ein zur Gattung Sphagnum, Sektion Sphagnum, zählendes Torfmoos und durch seine rötliche Färbung und die auffällig großen Blätter leicht erkennbar.
Sphagnum magellanicum ist ein zur Gattung Sphagnum, Sektion Sphagnum, zählendes Torfmoos und durch seine rötliche Färbung und die auffällig großen Blätter leicht erkennbar. Es wird im deutschen Sprachraum hauptsächlich „Magellans Torfmoos“ oder „Mittleres Torfmoos“ genannt. Es wurde von den Mitgliedern der Bryologisch-lichenologischen Arbeitsgemeinschaft für Mitteleuropa e. V. (BLAM) zum Moos des Jahres 2016 gewählt.
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Sphagnum magellanicum bildet bis 20 cm lange Pflanzen, die matt dunkel- oder bläulichrot, purpurn bis tief purpurrot oder karminrot gefärbt sein können und deren rote Farbe durch Sphagnorubine verursacht wird. Gelegentlich treten auch grünliche Pflanzen auf. Sie wachsen stets in Polstern oder formen Bulte. 4 bis 5 Äste treten in Büscheln zusammen, wovon 2 oder 3 Äste abstehen. Die anderen hängenden Äste liegen dicht am Stämmchen an. Die schwach-faserige, dünnwandige Epidermis des Stammes ist meist 4-schichtig, wobei die Außenwände meist 1 oder 2 (selten bis 4) kleine Löcher aufweisen. Die Sklerodermis ist rötlich, rotbraun oder purpurn. Die flachen, fast rechteckigen, zungenförmigen Stammblätter liegen dicht am karminroten Stämmchen an und weisen keine Blattflügelzellen auf. Die hohlen, lanzettlichen Astblätter laufen in eine breite, gerundete Spitze aus. Sie liegen an den Ästchen meist dachziegelig an. Nur selten sind sie leicht abstehend. Die Hyalocyten haben auf der Blattinnenfläche große, runde Poren in der Nähe der Seitenränder. Auf der Außenseite stehen die Poren zu zweit oder zu dritt zusammen. Die kleinen, elliptisch geformten Chlorocyten sind gewöhnlich glatt, erscheinen im Astblattquerschnitt zentriert und werden von den großen Hyalocyten völlig eingeschlossen. Eine Verwechslungsgefahr besteht eigentlich nur mit rötlichen Formen von Sphagnum palustre. Im Querschnitt der Astblätter lässt es sich durch die zentrierte Stellung der Chlorocyten jedoch eindeutig unterscheiden.
Pflege
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Sortenvielfalt
Sphagnum magellanicum subsp. grandirete
Sphagnum magellanicum subsp. grandirete (Warnst.) A.EddySphagnum magellanicum subsp. grandirete (Warnst.) A. Eddy
Sphagnum magellanicum subsp. magellanicumMarktplatz
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Belege
Sphagnum andinum Hampe, Sphagnum arboreum Schimp., Sphagnum arboreum Schimp. ex Warnst.
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oligotrophic
terrestrial
heathlands
non cuddly
longlived
marshes
mobile
plant
Heimisch
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Weitere
Kolumbien (El Parque Nacional Natural Tatamá), Norwegen, Portugal (Terceira Island), Portugal (Flores Island), Vereinigte Staaten (Vermont-US), Tama, Sumapaz, Cocuy, Québec, Betulia, Contratación, Coromoro, Encino, La Paz, Onzaga, Labrador