Pflanzenwissen · Art
Die Hain-Sternmiere, auch Wald-Sternmiere genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Sternmieren (Stellaria) innerhalb der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae).
Pflege
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Sortenvielfalt
Stellaria nemorum subsp. glochidisperma
Stellaria nemorum subsp. montana
Stellaria nemorum subsp. nemorumMarktplatz
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Belege
Alsine latifolia (Pers.) Dumort., Alsine media var. nemorum (L.) Kuntze, Alsine nemorum (L.) Dumort.
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Die Hain-Sternmiere, auch Wald-Sternmiere genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Sternmieren (Stellaria) innerhalb der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae).
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Diese ausdauernde krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von etwa 20 bis 60 Zentimeter. Die Pflanze entwickelt oberirdisch beblätterte und unterirdisch beschuppte bis 15 Zentimeter lange Ausläufer. Der Stängel wächst mehr oder weniger aufsteigend, ist schlaff und oberwärts drüsig-zottig behaart (selten kahl). Im oberen Teil ist er ringsum weichhaarig. Die Laubblätter sind eiförmig und zugespitzt, die unteren sind gestielt und am Grunde stumpf oder herzförmig. Sie sind 25 bis 75 Millimeter lang und 16 bis 40 Millimeter breit. Am Rand sind sie gewimpert. Die Blüten stehen in armblütigen Dichasien. Die Blütenstiele sind drüsig flaumig und nach dem Verblühen abwärts gekrümmt. Die Kelchblätter sind eilanzettlich, 6 bis 7 Millimeter lang und schmal weiß berandet. Die Kronblätter sind weiß, fast bis zum Grund zweispaltig und etwa doppelt so lang wie die Kelchblätter. Die Staubbeutel der 10 Staubblätter sind weißlich. Die Fruchtkapsel springt mit 6 Klappen auf, die fast bis auf den Grund geteilt sind. Die Samen sind rundlich und am Rand mit Papillen besetzt. Die Hain-Sternmiere blüht vorwiegend von Mai bis September. Die Chromosomenzahl der Art ist bei beiden Unterarten 2n = 26.
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Die Hain-Sternmiere ist ein Hemikryptophyt mit weit kriechenden Ausläufern. Bestäuber sind Fliegen und Käfer. Die warzigen Samen sind bis 1,3 mm groß; es erfolgt Schwimmausbreitung und Ausbreitung als Windstreuer. Die Hain-Sternmiere ist mit anderen Stellaria-, Cerastium- und Arenaria-Arten Zwischenwirt des Rostpilzes Tannenkrebs (Melampsorella caryophyllacearum (Johnst.) Schroeter), der die Hexenbesen auf der Weiß-Tanne (Abies alba) erzeugt. Sie wird in frischen Zustand vom Vieh nicht gefressen, aber in getrocknetem Zustand.
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terrestrial
sedentary
woodlands
longlived
eutrophic
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plant
Heimisch
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Eingeführt
Mexiko, Mexico Southeast, Honduras, Peru, Bolivien
Weitere
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