Pflanzenwissen · Art
Symplocarpus foetidus, wie manche andere Arten auch Stinkkohl genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Symplocarpus innerhalb der Familie der Aronstabgewächse (Araceae).
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Dracontinum foetidum Linnaeus, Dracontium foetidum L., Ictodes foetidus (L.) Bigelow,
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Symplocarpus foetidus, wie manche andere Arten auch Stinkkohl genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Symplocarpus innerhalb der Familie der Aronstabgewächse (Araceae). Sie wächst in Sumpfgebieten in Nordamerika. Sie gehört zu den Frühblühern.
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Vegetative Merkmale Symplocarpus foetidus wächst als vorsommergrüne, ausdauernde, krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen bis zu 70 Zentimetern. Als Speicher- und Überdauerungsorgan dient eine unterirdische Knolle mit Durchmessern von bis zu 30 Zentimetern. Die endständige Sprossknospe entspringt einer Schuppe. Erst nach der Blütezeit werden die Laubblätter ausgebildet. Die Laubblätter sind 40–55 Zentimeter lang und 30–40 Zentimeter breit. In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch folgende wichtige Informationen: Beschreibung stark ausbaufähig, siehe Quellen Hilf der Wikipedia, indem du sie recherchierst und einfügst. Generative Merkmale Der Blütenstand hat den typischen Aufbau von Araceae und besteht aus Spatha und Kolben. Die Spatha umhüllt den Kolben und ist 10–15 Zentimeter lang sowie purpurfarben gesprenkelt. Die Blüten sitzen an einem Kolben mit 5–10 Zentimeter Länge. Es sind vier Staubblätter vorhanden Die harten Samen sind erbsengroß und kugelig.
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Im 19. Jahrhundert führte das amerikanische Arzneibuch den „Eastern Skunk Cabbage“ als Droge "dracontium" auf. Sie wurde in der Behandlung von Atemwegserkrankungen, Nervenleiden, Rheuma und Ödemen eingesetzt. In Nordamerika und Europa wird Skunk Cabbage gelegentlich in Wassergärten angepflanzt. Amerikanische Indianer nutzten Symplocarpus foetidus als Medizin, Gewürz und magisches Amulett. Während Symplocarpus foetidus roh nicht essbar ist, weil die Blätter zu Verbrennungen der Schleimhäute führen können und die Wurzel giftig ist, können getrocknete Blätter in Suppen und Eintöpfen Verwendung finden.
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Wenn Pflanzenteile beschädigt werden, verströmen sie einen stechenden Geruch, der dieser Pflanzenart ihren Namen gegeben hat. Die Pflanze ist bei Berührung nicht giftig. Der Aasgeruch der Blüten lockt die bestäubenden Insekten an, vor allem Aasfliegen, Steinfliegen der Familie Nemouridae und Bienen. Der Geruch der Blätter dürfte auch zur Abschreckung von Pflanzenfressern dienen. Symplocarpus foetidus ist bekannt für seine Fähigkeit, Temperaturen bis zu 15–35 °C (27–63 °F) über der umgebenden Temperatur zu erzeugen. Diese Temperaturerhöhung erreicht er durch cyanid-resistente Atmung (einen besonderen, alternativen Elektronentransportweg, der bei Pflanzen und vielen Hefen vorkommt), wodurch sich die Pflanze ihren Weg durch gefrorenen Schlamm und Eis bahnt. Damit gehört er zu einer kleinen Gruppe wärmeerzeugender Pflanzen. Selbst unter winterlichen Bedingungen wird die Pflanze daher erfolgreich von frühen Insekten bestäubt. Vor allem die Aasfliegen dürften zusätzlich durch die Wärme angezogen werden. Der Stinkkohl hat kontrahierende Wurzeln, die sich zusammenziehen, nachdem sie in den Boden gewachsen sind und die Pflanze tiefer in den Boden ziehen. Es ist fast unmöglich, eine ältere Pflanze auszugraben. Die Samen fallen zu Boden und werden durch Tiere oder Überschwemmungen ausgebreitet.
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Heimisch
Kanada (New Brunswick)
Weitere
Kanada (Manitoba), Vereinigte Staaten (Vermont-US), District of Columbia, Illinois, Indiana, Iowa, Kentucky, Maine, Maryland, Massachusetts, Michigan, Minnesota
New Brunswick, New Hampshire, New Jersey, New York, North Carolina, Nova Scotia, Ohio, Ontario, Pennsylvania, Québec, Rhode I., Tennessee, Vermont, Virginia, West Virginia, Wisconsin, Connecticut, Delaware