Pflanzenwissen · Art
Handroanthus impetiginosus ist eine Laubholzbaumart aus der Gattung Handroanthus, die zur Familie der Trompetenbaumgewächse (Bignoniaceae) gehört.
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Handroanthus impetiginosus ist eine Laubholzbaumart aus der Gattung Handroanthus, die zur Familie der Trompetenbaumgewächse (Bignoniaceae) gehört. Die Art ist von Mexiko, Zentralamerika bis ins mittlere Südamerika verbreitet. Umgangssprachlich wird diese Baumart zusammen mit mehreren anderen in Mittel- und Südamerika vorkommenden Arten häufig Lapacho genannt.
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Vegetative Merkmale Handroanthus impetiginosus ist ein bis zu 30–35 m hoher, laubabwerfender Baum. Sein Brusthöhendurchmesser erreicht bis zu 70–80 cm. Seine Rinde ist relativ glatt, gräulich und mit schwachen, längs gerichteten Furchen versehen. In den Gefäßen des dunkelbraunen, festen, sehr schweren Holzes, Eisenholz (Ipê, Lapacho), ist ein gelbliches Pulver, das sogenannte Lapachol zu finden. Die Zweige sind beinahe drehrund, an den Spitzen mehlig behaart und später verkahlend. Die gestielten Laubblätter sind zusammengesetzt handförmig mit 5–7 Blättchen, wobei die bespitzten bis zugespitzten, gestielten Teilblättchen eiförmig bis elliptisch und zur Basis hin zugespitzt, keilförmig bis gerundet oder fast herzförmig sind. Oftmals sind sie ungleich gestaltet. Das mittlere Teilblättchen wird 5 bis 19 cm lang und 1,5 bis 8 cm breit, die seitlichen Teilblätter werden zunehmend kleiner. Junge Blätter sind oftmals deutlich und regelmäßig gezähnt, an ausgewachsenen Blättern ist der Rand ganzrandig oder nur in der oberen Hälfte leicht und unregelmäßig gezähnt. Die leicht ledrige Spreite ist auf beiden Seiten leicht geschuppt. Die Behaarung, die zumindest immer auf der Unterseite an den Verzweigungen der Blattadern zu finden ist, besteht aus einfachen oder gegabelten Trichomen. Gelegentlich ist die gesamte Hauptader oder auch die gesamte Blattunterseite behaart. Oberseits sind sie nur leicht behaart. Das Stielchen des größten Teilblatts ist 1 bis 4,2 cm lang, die seitlichen werden zunehmend kürzer. Der Blattstiel ist 4 bis 13 cm lang, schuppig und fein behaart bis kahl, wie auch die Stielchen. Blütenstand und Blüten Die Blütenstände sind endständige, meist mehr oder weniger gedrängte Rispen, in denen die Blüten in Dreiergruppen stehen. Die Zweige sind durch eine mehlige Behaarung aus dicken, sternförmigen Trichomen weißlich bis hellbraun gefärbt. Eine ähnliche Behaarung weist auch der Kelch auf; seine Form ist becherförmig, am Rand ist er gestutzt oder mit fünf leicht ausgeprägten Zipfeln versehen. Er wird 4 bis 6 mm (selten bis 9 mm) lang und 3 bis 6 mm breit. Die außen feinhaarige Krone ist glocken-, trichterförmig und magenta, rosa-lila gefärbt; der Kronschlund ist zunächst gelb, verblasst später purpurn (Saftmale). Sporadisch treten auch Pflanzen mit rein weißen Blüten auf. Die Krone erreicht eine Länge von 4 bis 7,5 cm, die Kronröhre ist 2,5 bis 5 cm lang und an der Öffnung 1,2 bis 5 mm breit. Die Kronlappen sind 0,9 bis 2 cm lang und auf der Außenseite flaumig behaart, die Innenseite weist nur wenige vereinzelte, einfache, drüsige Trichome auf, die sich auf der Höhe der Ansatzstellen der Staubfäden befinden. Die relativ kurzen Staubblätter sind didynamisch und eingeschlossen, ein reduziertes Staminodium kann vorkommen. Die Staubbeutel bestehen aus zwei auseinander stehenden Theken, die 2,5 bis 3,5 mm lang sind. Der oberständige Fruchtknoten ist länglich, 3 bis 4 mm lang und 1,5 mm breit. Er ist unbehaart bis schwach schuppig mit einem eingeschlossenen Griffel. Die Samenanlagen stehen meist vierreihig in den Fruchtknotenfächern. Der Blütenboden ist becherförmig, 1 bis 1,5 mm lang und 2 mm breit. Es ist ein Diskus vorhanden. Früchte und Samen Die Frucht ist eine langgestreckte, zylindrische, kahle Kapsel, die 12 bis 56 cm lang und 1,3 bis 2,6 cm breit wird. An beiden Enden ist sie zugespitzt. Die Samen sind 1 bis 1,6 cm lang und 3,4 bis 8 cm breit und mit zwei durchscheinend membranartigen Flügeln versehen, die deutlich vom eigentlichen Samenkörper getrennt sind.
Pflege
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Global
Die Art ist vom südwestlichen Mexiko bis ins nordwestliche Argentinien, Bolivien, Paraguay und Brasilien verbreitet. Sie wächst zwischen Meereshöhe und 1400 m Höhe, meist in vorübergehend trockenen, laubabwerfenden oder teilweise laubabwerfenden Wäldern. Gelegentlich ist sie auch in trockeneren Teilen des Amazonasgebietes zu finden.
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Tabebuia impetiginosa Mart
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