Pflanzenwissen · Art
Der Trauben-Gamander, auch Feld-Gamander genannt, ist ein Angehöriger der Gattung Gamander (Teucrium) innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).
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Belege
Botrys chamaedryoides Fourr., Chamaedrys botrys (L.) Moench, Chamaedrys laciniata Gray
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Der Trauben-Gamander, auch Feld-Gamander genannt, ist ein Angehöriger der Gattung Gamander (Teucrium) innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Die einjährige, selten auch zweijährige krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von 10 bis 30 cm. Sie hat einen unangenehmen Geruch. Der Stängel ist aufsteigend, drüsig zottig behaart und unten meist mit bogig aufsteigenden Ästen versehen. Die Blätter sind langgestielt, 1,5 bis 2,5 cm lang, die unteren einfach, die oberen meist doppelt fiederspaltig mit lanzettlich-linealischen Lappen. Die Blüten stehen zu 2 bis 4 (bis 6) in den Achseln der Laubblätter, sind 10 bis 15 Millimeter lang und besitzen 3 bis 7 Millimeter lange Stiele. Die Krone ist trübrosa, sehr selten auch weiß gefärbt. Die Staubblätter und Griffel ragen weit hervor und sind herabgebogen. Der Kelch ist etwas aufgeblasen, besitzt eine große, nach hinten gerichtete Aussackung und ist dicht drüsig-flaumig behaart. Die beiden unteren Kelchzähne sind kleiner als die 3 oberen. Die Unterlippe der Blütenkrone ist schwach behaart und hat einen großen, konkaven, mit dunkelpurpurnen Strichen und Flecken versehenen Mittellappen. Die vorderen Seitenlappen sind ausgebreitet, die hinteren sind klein, spitz und aufgerichtet. Die Staubblätter und der Griffel sind weit vorragend und herabgebogen. Die Nüsschen sind fast kugelig, 1,5 bis 2 mm lang, grubig-rau und besitzen eine von einer tiefen Furche umzogene Anheftungsfläche. Die Art blüht von Juli bis Oktober. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 10, seltener 32.
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Der Trauben-Gamander wurde nur gelegentlich als Arzneipflanze kultiviert.
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Die Blüten zeigen die Eigentümlichkeit, dass sich die Blütenstiele oft nach rechts drehen, so dass die Unterlippe nach links oder selbst nach oben zu liegen kommt. Diese schwach angedeutete, so genannte Resupination, tritt bei einigen mediterranen Arten regelmäßig auf. Die Blüten werden durch Bienen der Gattungen Anthidium und Sphecodes bestäubt. Auch Selbstbestäubung soll vorkommen.
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Heimisch
Belgien
Eingeführt
Belgien, Kanada (Ontario), Dänemark, Estland, Frankreich, Niederlande (The Netherlands), Schweden, Vereinigtes Königreich (Great Britain), Maine, New York, Ontario, Pennsylvania
Connecticut, West Virginia
Weitere
Dänemark, Norwegen, Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), Yugoslavia, Algerien, Österreich, Baleares, Belgien, Bulgarien, Czechoslovakia, Frankreich, Vereinigtes Königreich
Ungarn, Italien, Marokko, Niederlande, Polen, Rumänien, Spanien, Schweiz, Ukraine