Pflanzenwissen · Art
Der Kletternde Giftsumach ist eine Pflanzenart in der Familie der Sumachgewächse (Anacardiaceae).
Pflege
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Sortenvielfalt
Toxicodendron radicans subsp. barkleyi
Toxicodendron radicans subsp. barkleyi GillisToxicodendron radicans subsp. divaricatum
Toxicodendron radicans subsp. divaricatum (Greene) GillisToxicodendron radicans subsp. eximium
Toxicodendron radicans subsp. eximium (Greene) GillisToxicodendron radicans subsp. eximum (Greene) GillisToxicodendron radicans subsp. negundo
Toxicodendron radicans subsp. negundo (Greene) GillisToxicodendron radicans subsp. pubens
Toxicodendron radicans subsp. pubens (Engelm. ex Watson) GillisToxicodendron radicans subsp. radicansMarktplatz
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Belege
Rhus toxicodendron var. malacotrichocarpum A.H.Moore, Rhus toxicodendron var. radicans (L.) Torr., Toxicodendron vulgare Moench, 1794
Nächster Schritt
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Der Kletternde Giftsumach ist eine Pflanzenart in der Familie der Sumachgewächse (Anacardiaceae).
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Der Kletternde Giftsumach ist ein laubabwerfender, am Boden kriechender bis aufrechter oder mit Haftwurzeln kletternder, giftiger Strauch mit spärlich behaarten oder kahlen Trieben. Die wechselständigen und gestielten Laubblätter sind dreizählig gefiedert. Die kürzer oder länger gestielten Blättchen sind eiförmig bis rhombisch, 5 bis 12 Zentimeter lang, spitz bis zugespitzt mit spitzer bis abgerundeter oder gestutzter Basis und ganzrandigem oder feiner oder gröber gesägtem bis gezähntem, seltener entfernt gekerbtem oder gebuchtetem, teils gelapptem bis seltener geteiltem Blattrand. Die Blattoberseite ist dunkelgrün, kahl und glänzend, die Unterseite ist mehr oder weniger behaart. Toxicodendron radicans ist zweihäusig diözisch. Die Blüten sind meist funktionell eingeschlechtlich. Die kleinen, grünlich-weißen bis grünlichen und kurz gestielten, fünfzähligen Blüten mit doppelter Blütenhülle wachsen in kurzen, 5 bis 6 Zentimeter langen, achselständigen, reichblütigen Rispen. Sie blühen im Juni und Juli. Die kleinen, weißlichen bis gelblichen-grünen oder gelb-braunen, feinrippigen Steinfrüchte sind kahl oder kurz borstig behaart. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 30.
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Der Kletternde Giftsumach wird nur sehr selten verwendet. Trotz der Giftigkeit der Art und der Wirkung auf die Haut wurde von verschiedenen Anwendungen der indigenen Bevölkerung berichtet, darunter die Herstellung von Körben und das Einfärben von Textilien.
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Der Kletternde Giftsumach (Toxicodendron radicans) ist eine Art aus der Gattung Toxicodendron in der Familie der Sumachgewächse (Anacardiaceae). Dort wird die Gattung der Unterfamilie Anacardioideae zugeordnet. Die Vertreter der Gattung werden manchmal auch der Gattung Rhus zugeordnet. Die Art wurde 1753 von Carl von Linné als Rhus radicans in Species Plantarum Band 1, Seite 266 erstmals wissenschaftlich beschrieben. Carl Ernst Otto Kuntze ordnete die Art 1891 in Revisio Generum Plantarum vascularium Band 1, Seite 153 der Gattung Toxicodendron zu. Das Epitheton radicans bedeutet „Wurzeln bildend“. Es werden mehrere Unterarten unterschieden, darunter: Toxicodendron radicans subsp. eximium (Greene) Gillis, mit einem Verbreitungsgebiet in den Vereinigten Staaten und Mexiko Toxicodendron radicans subsp. hispidum (Engl.) Gillis, in Asien Toxicodendron radicans subsp. radicans, in Kanada, den Vereinigten Staaten und in der Karibik Toxicodendron radicans subsp. verrucosum (Scheele) Gillis in den Vereinigten Staaten und Mexiko
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Infrequent. Late Apr–May; Aug–Oct. Thornhill 136 (NCSC). Specimens seen in the vicinity: Sandy Run [Hancock]: Taggart SARU 199 (WNC!). [ Rhus radicans L. sensu RAB; = Weakley]
Thornhill R, Krings A, Lindbo D, Stucky J · CC BY
Heimisch
Kuba (Archipiélago de Cuba)
Eingeführt
Australien, Belgien, Tschechien, Frankreich, Niederlande (The Netherlands), Vereinigtes Königreich (Great Britain), Tadzhikistan, Usbekistan, Newfoundland
Weitere
Taiwan, Norwegen, Slowakei, Ukraine, Vereinigte Staaten (Vermont-US), Bahamas, Bermuda, Connecticut, Delaware, District of Columbia, Florida, Georgia
Guatemala, Illinois, Indiana, Iowa, Kansas, Kentucky, Louisiana, Maine, Maryland, Massachusetts, Mexico Central, Mexico Gulf, Mexico Northeast, Mexico Northwest, Mexico Southeast, Mexico Southwest, Michigan, Minnesota, Mississippi, Missouri, Nebraska, New Brunswick, New Hampshire, New Jersey, New York, Global, North Carolina, Nova Scotia, Ohio, Oklahoma, Ontario, Pennsylvania, Québec, Rhode I., South Carolina, South Dakota, Texas, Vermont, Virginia, West Virginia, Wisconsin, Tennessee, Alabama, Arizona, Arkansas
Das natürliche Verbreitungsgebiet liegt in Mexiko und Mittelamerika sowie in den östlichen USA bis Kanada. Weiter auf den Bahamas, den Bermudas und in China, Taiwan und Japan sowie auf den Kurilen und auf Sachalin. 2009 trat die Pflanze erstmals in Bayern (Dachau) und 2016 erstmals in Österreich (Graz) auf. In der Schweiz wurde die Pflanze aufgrund ihres Ausbreitungspotenzials und der Schäden in den Bereichen Biodiversität, Gesundheit bzw. Ökonomie in die Schwarze Liste der invasiven Neophyten aufgenommen. Der Kletternde Giftsumach wächst in Heide- und Dünenlandschaften, auf mäßig trockenen bis frischen, sauren bis schwach sauren, mäßig nährstoffreichen Böden an licht- bis halbschattigen, kühl gemäßigten Standorten. Die Art ist mäßig frosthart. Das Verbreitungsgebiet wird der Winterhärtezone 4 zugeordnet mit mittleren jährlichen Minimaltemperaturen von −34,4 bis −28,9 °C (−30 bis −20 °F).
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Toxicodendron radicans subsp. rydbergii
Toxicodendron radicans subsp. verrucosum