Pflanzenwissen · Art
Der Moor-Klee, auch Brauner Klee oder Brauner Moor-Klee genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Klee (Trifolium) in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtle…
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Belege
Amarenus spadiceus (L.) C.Presl, Amarenus spadiceus (L.) Fourr., Chrysaspis spadicea (L.) Greene, Trifolium badium subsp. spadiceum (L.) Bonnier & Layens
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Der Moor-Klee, auch Brauner Klee oder Brauner Moor-Klee genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Klee (Trifolium) in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Er gedeiht in Mooren und anderen feuchten Standorten hauptsächlich in den Gebirgen von Europa bis Westsibirien.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Vegetative Merkmale Der Moor-Klee ist eine einjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 15 bis 40 Zentimetern. Die Stängel sind steif aufrecht und nur am Grund verzweigt. Die oberen Stängelbereiche sind anliegend behaart. Die obersten Blätter stehen annähernd gegenständig und die übrigen sind wechselständig angeordnet. Die Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist relativ lang. Die hell-grüne Blattspreite ist dreizählig gefingert. Die Fiederblättchen sind sitzend. Bei den unteren Laubblättern sind die Fiederblättchen klein, breit-eiförmig bis verkehrt-herzförmig, bei den oberen sind sie bei einer Länge von bis zu 25 Millimetern sowie einer Breite von etwa 10 Millimetern länglich-lanzettlicher mit gerundetem oder gestutztem oberen Ende. Die Fiederblättchen besitzen 15 bis 25 Paar auffallend paralleler Seitennerven. Die Spreite ist kahl und im oberen Bereich fein gezähnt. Die Nebenblätter sind krautig, länglich-lanzettlich mit spitzem oberen Ende und zu mehr als der Hälfte mit dem Blattstiel verwachsen. Generative Merkmale Die Blütezeit reicht von Mai bis August. Der Blütenstandsschaft ist relativ lang und starr aufrecht. Die dichten köpfchenförmigen Blütenstände enthalten 20 bis 50 Blüten. Die Blütenstände sind zunächst bei einer Länge bis 20 Millimetern sowie einer Breite von 9 bis 12 Millimetern eiförmig, später dann walzlich. Die oberen Blütenköpfchen sind scheinbar endständig, häufig paarweise genähert. Die Blütenstiele sind wesentlich kürzer als die Kelchröhre. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der Kelch ist fünfnervig, die fünf Kelchzähne sind schmal dreieckig. Die drei unteren Kelchzähne sind rund dreimal so lang wie die oberen, dabei zwei- bis dreimal so lang wie die Kelchröhre. Die unteren Kelchzähne sind bis zu 1 Millimeter lang bewimpert, die oberen sind kahl. Die Krone ist 4 bis 6 Millimeter lang und besitzt die typische Form der Schmetterlingsblüte. Die trockenhäutigen Kronblätter von lebhaft gelber Farbe, die bald kastanienbraun, dann fast schwarz wird. Die Fahne ist gefurcht, von der Basis an gewölbt und zwei- bis dreimal so lang wie das Schiffchen. Die Flügel sind vorgestreckt bis spreizend. Das einzige Fruchtblatt ist gestielt. Die Hülsenfrucht ist etwa viermal so lang wie der Griffel und enthält einen Samen. Chromosomenzahl Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 14.
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Beim Moor-Klee handelt es sich um einen Hemikryptophyten oder Therophyten. Blütenökologisch handelt es sich um Schmetterlingsblumen mit einem Klappmechanismus. Die Bestäubung erfolgt durch Bienen; Selbstbestäubung kommt vor. Die trockene Krone verbleibt an der Frucht und dient als Flugapparat (Ballonflieger, Anemochorie); es erfolgt Wind- oder Klettausbreitung.
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Heimisch
Finnland, Schweden
Eingeführt
Chile, Norwegen, Schweden, Argentina South, Kamchatka, Khabarovsk, Krasnoyarsk, Irkutsk, Amur, Primorye, Buryatiya, Chile South
Weitere
Chile (Region of Magallanes and Antártica Chilena), Dänemark, Norwegen, West Siberia, Yugoslavia, Österreich, Baltic States, Belarus, Bulgarien, Central European Rus, Czechoslovakia, East European Russia
Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Iran, Italien, Kasachstan, North Caucasus, North European Russi, Northwest European R, Polen, Rumänien, South European Russi, Spanien, Schweden, Schweiz, Transcaucasus, Turkey, Ukraine