Pflanzenwissen · Art
Der Rasige Klee, auch als Alm-Klee bezeichnet, ist eine Pflanzenart, die zur Gattung Klee (Trifolium) in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler gehört.
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Belege
Amoria caespitosa (J.F.Gmel.) C.Presl, Amoria thalii (Vill.) Fourr., Trifolium angulatum J.Gay, Trifolium angulatum J.Gay ex Rchb., Trifolium caespitosum A.Reyn., Trifolium caespitosum J.F.Gmel.
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Der Rasige Klee, auch als Alm-Klee bezeichnet, ist eine Pflanzenart, die zur Gattung Klee (Trifolium) in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler gehört.
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Vegetative Merkmale Der Rasige Klee ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen zwischen 4 und 10 Zentimetern erreicht. Sie bildet dichte Rasen, wobei aufrechte Stängel mit einer Höhe von maximal 3 Zentimetern selten sind. Die Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreite ist dreizählig gefiedert. Die Fiederblättchen weisen sieben bis zehn Blattadern auf. Generative Merkmale Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis August. Die Blütenstiele sind 1 bis 1,5 Millimeter lang und sind kürzer als die Kelchröhre. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die Kelchzähne sind nur wenig ungleich. Die Krone ist mit 6 bis 10 Millimeter etwa eineinhalbmal so lang wie der Kelch und besitzt die typische Form der Schmetterlingsblüte. Die Kronblätter sind zuerst weiß, dann lebhaft rosafarben und im Verblühen hellbraun. Die Art hat die Chromosomenzahl 2n = 16.
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Weitere
Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien, Marokko, Spanien, Schweiz
Der Rasige Klee ist in den Alpen von der Dauphiné bis nach Tirol verbreitet. Weiters wächst er in den Spanischen Gebirgen, in den Pyrenäen, im Apennin sowie im Jura in Höhenlagen meist bis zu 2400 Meter. In Österreich kommt diese Pflanzenart häufig bis zerstreut aber nur in Vorarlberg und Tirol von der subalpinen bis alpinen Höhenstufe vor. In Kärnten gilt sie als verschollen oder ausgestorben. In Deutschland ist sie nur im Süden Bayerns verbreitet. In der Schweiz kommt sie in den Alpen und im Jura vor. Als Standort bevorzugt die kalkstete Pflanze Fettweiden, Lägerflure und Schneeböden. Sie ist eine Poion alpinae-Verbandscharakterart, kommt aber auch in Gesellschaften der Verbände Caricion ferrugineae oder Salicion herbaceae vor.
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