Pflanzenwissen · Art
Das Gefleckte Sandröschen ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Sandröschen (Tuberaria) innerhalb der Familie der Zistrosengewächse (Cistaceae).
Pflege
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Sortenvielfalt
Tuberaria guttata subsp. bupleurifolia (Lam.) Mendonça & Vasc.
Tuberaria guttata subsp. bupleurifolia (Lam.) RaynaudTuberaria guttata subsp. guttataMarktplatz
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Belege
Helianthemum guttatum f. minor Samp., Helianthemum guttatum var. llensae Sennen, Helianthemum guttatum var. milleri Pau
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Das Gefleckte Sandröschen ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Sandröschen (Tuberaria) innerhalb der Familie der Zistrosengewächse (Cistaceae).
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Vegetative Merkmale Das Gefleckte Sandröschen wächst als zierliche, wenig verzweigte einjährige, krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 5 bis 30, selten bis zu 42 Zentimetern. Die oberirdischen Pflanzenteile sind abstehend mit unterschiedlichen Trichomtypen behaart. Der aufrechte oder aufsteigende, behaarte Stängel ist einfach oder verzweigt. Die Laubblätter sind in grundständigen Rosetten und gegenständig am Stängel verteilt angeordnet und 1 bis 5, selten bis zu 7,5 Zentimeter sowie 5 bis 10 (2 bis 18) Millimeter breit lang. Die Laubblätter sind dreinervig. Die Grundblätter sind zur Blütezeit meist schon vertrocknet. Die Stängelblätter sind ungestielt. Die Grundblätter und die unteren Stängelblätter sind länglich-elliptisch breit- bis schmal-elliptisch oder verkehrt-eiförmig; bei beiden sind keine Nebenblätter vorhanden. Die oberen Stängelblätter sind bei einer Länge von bis zu 3 Zentimetern schmal-lanzettlich oder linealisch-lanzettlich bis linealisch-länglich und mehr oder weniger nach unten eingerollt; bei ihnen können Nebenblätter, die 1/3 bis 1/2 so lang wie die Laubblätter sind, vorhanden sein. Beide Blattflächen sind mit Sternhaaren versehen oder es sind auf der Oberseite nur einfache Trichome vorhanden. Generative Merkmale Die Blütezeit reicht von März bis Juni. In endständigen, lockeren, traubigen oder traubenähnlich-zymösen Blütenständen stehen die Blüten zusammen. Der schlanke Blütenstiel ist mit einer Länge von 7 bis 15, selten bis zu 23 Millimetern relativ lang. Die zwittrigen Blüten sind bei einem Durchmesser von 1 bis 2 Zentimetern radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Von den fünf ungleichen, 1 bis 4 Millimeter langen, behaarten Kelchblättern sind die inneren drei mit einer Länge von 4 bis meist 4,5 bis 5,7 Millimetern sowie einer Breite von meist 2,6 bis 3,5 (2 bis 4,6) Millimetern eiförmig mit mehr oder weniger stumpfem oberen Ende und größer sowie breiter als die beiden äußeren, die bei einer Länge von 2 bis meist 2,5 bis 4 Millimetern sowie einer Breite von 0,7 bis 2, selten bis zu 2,2 Millimetern eiförmig oder länglich sind. Die Kronblätter sind 1,5- bis 3-mal länger als die Kelchblätter. Die fünf, freien Kronblätter sind hellgelb, manchmal weißlich und an ihrer Basis ist meist ein schwarzbrauner oder dunkelbrauner mehr oder weniger großer Fleck vorhanden. Die Kronblätter sind bei einer Länge von 4 bis meist 7 bis 10 Millimetern meist verkehrt-eiförmig bis gerundet-keilförmig mit gestutzten oberen Enden. Es sind viele Staubblätter vorhanden. Die Staubfäden sind schwarz oder gelblich. Die Staubbeutel sind meist 0,4 bis 0,5 (0,3 bis 0,7) Millimeter lang. Drei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen, behaarten Fruchtknoten verwachsen. Es ist kein Griffel vorhanden. Die Narbe besitzt einen Durchmesser von 0,5 bis 1,2 Millimetern. Die Fruchtstiele sind abstehend oder abwärts geneigt. Die behaarten Kapselfrüchte sind mit einer Länge von 4 bis 5,2 (2,8 bis 6) Millimetern sowie einem Durchmesser von 1,8 bis meist 2 bis 3,3 Millimetern eiförmig und gleich lang oder kürzer als die Kelchblätter und öffnen sich mit drei Fruchtklappen. Die Samen sind bei einer Länge von meist 0,6 bis 0,7 (0,5 bis 0,9) Millimetern sowie einem Durchmesser von 0,4 bis 0,5 (0,25 bis 0,6) Millimetern eiförmig. Chromosomensatz Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 9 oder 12; es wurden Chromosomenzahlen von 2n = 24, 36 oder 48 ermittelt.
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Beim Gefleckten Sandröschen handelt es sich um einen [Therophyt]en. Das Gefleckte Sandröschen ist obligat autogam, also mit obligater Selbstbefruchtung. Die Blüten sind homogam, die männlichen und weiblichen Blütenorgane sind gleichzeitig fertil. Blütenökologisch handelt es sich um Pollenblumen. Es erfolgt meist Selbstbestäubung und es kommt Bestäubung durch Insekten vor. Belohnung für Bestäuber ist kein Nektar, aber reichlich Pollen vorhanden. Bestäuber sind kurzrüsselige Bienen, Syrphiden, Käfer und Fliegen. Die Blüten sind nur wenige Stunden morgens geöffnet. Diasporen sind die Samen. Ausbreitung der Diasporen erfolgt durch den Wind (Anemochorie).
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casual
Heimisch
Portugal (Portugal Continental)
Eingeführt
Belgien, Frankreich, Niederlande (The Netherlands), Vereinigtes Königreich (Great Britain), California
Weitere
Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), Zypern, East Aegean Is., Frankreich, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Griechenland, Irland, Italien, Kriti, Lebanon-Syria, Libyen
Marokko, Niederlande, Palestine, Portugal, Sardegna, Sicilia, Spanien, Tunesien, Turkey-in-Europe, Turkey, Yugoslavia, Albanien, Algerien, Baleares, Bulgarien, Canary Is., Corse
temperate Asia (WGSRPD:3)
Europe (WGSRPD:1)
Africa (WGSRPD:2)
Eastern Europe
Eastern Asia