Pflanzenwissen · Art
Die Schaben-Königskerze, auch Schabenkraut, Schaben-Wollkraut oder Motten-Königskerze genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Königskerzen (Verbascum) in der Familie der Braunwurzgewächse (Scrophulariaceae).
Die Schaben-Königskerze, auch Schabenkraut, Schaben-Wollkraut oder Motten-Königskerze genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Königskerzen (Verbascum) in der Familie der Braunwurzgewächse (Scrophulariaceae). Der deutschsprachige Trivialname Schaben-Königskerze und Motten-Königskerze erinnert daran, dass diese Art früher zum Vertreiben von Schaben verwendet worden ist. Sie ist eine alte Nutzpflanze gegen Schadinsekten.
Pflege
Für diese Art liegen uns noch keine geprüften Pflegehinweise vor.
Frag die Community — kostenloses Konto →Weltkarte
Marktplatz
Noch niemand hat diese Art im Angebot.
Steht sie bei dir zu eng? Ein Ableger findet hier schnell ein neues Zuhause.
Belege
Blattaria vulgaris Fourr., Thapsus blattaria (L.) Raf., Verbascum blattaria f. albiflorum (G.Don) House,
Nächster Schritt
Beschreib dein Problem in der Pflanzenhilfe. Mit Foto antwortet meist noch am selben Tag jemand, der dieselbe Pflanze zu Hause hat. Aus Rücksicht auf die Fragenden lesen die Anfragen nur angemeldete Mitglieder — mitmachen kostet nichts.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Vegetative Merkmale Die Schaben-Königskerze ist eine ein-, zwei- oder mehrjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 120, selten bis zu 150 Zentimetern. Der einfache oder im oberen Bereich verzweigte Stängel ist im mittleren sowie oberen Teil schwach rippig und drüsig behaart, sonst kahl. Die kahlen, beidseits grünen bis dunkel-grünen Laubblätter sind in einer grundständigen Blattrosette und wechselständig am Stängel verteilt angeordnet. Die oft fiederschnittigen Grundblätter sind gestielt oder fast sitzend und bei einer Länge von bis zu 25 Zentimetern und einer Breite von etwa 4 Zentimetern lanzettlich oder länglich, grob gezähnt bis gelappt. Von den Stängelblättern sind die oberen sitzend und ihre Blattspreiten sind länglich-lanzettlich mit unregelmäßig schwach gezähnten und umfassen oft herzförmig den Stängel, aber sind nicht herablaufend. Generative Merkmale In einem drüsig behaarten, manchmal etwas verzweigten, bis zu 50 Zentimeter langen, traubigen Blütenstand befinden sich die Blüten locker angeordnet einzeln in den Achseln der Tragblätter. Die Blütenstandsachse ist drüsig behaart. Die Tragblätter sind bei einer Länge von 5 bis 11 Millimetern sowie einer Breite von etwa 2 Millimetern lanzettlich, mehr oder weniger ganzrandig und drüsig. Der drüsig behaarte Blütenstiel ist 5 bis 10, oder sogar bis 25 Millimeter lang. Die zwittrigen Blüten sind leicht zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle und weisen einen Durchmesser von 2,5 bis 3 Zentimetern auf. Die fünf 5 bis 6, oder bis zu 8 Millimeter langen, drüsig behaarten Kelchblätter sind nur an ihrer Basis verwachsen und die Kelchblätter sind schmal-lanzettlich mit spitzem oberen Ende. Die fünf, selten auch weißlichen Kronblätter sind außen oft rötlich bis rostrot überlaufen und an ihrer Basis innen ist eine violette Zeichnung und bei den oberen drei ist eine wollige Behaarung vorhanden. Es sind violette Zotteln an der Basis der hinteren Kronzipfel vorhanden. Es sind fünf Staubblätter vorhanden. Von den violetten Staubfäden sind die oberen drei Staubblätter violett wollig, im oberen Teil auch weiß oder gelblich behaart, bei den unteren beiden Staubblättern sind im oberen Teil kahl und in den unteren 2/3 violett behaart. Die Staubbeutel der oberen Staubblätter sind quer nierenförmig, die Staubbeutel der unteren Staubblätter sind seitlich ansetzend sowie herablaufend. Der etwa 10 Millimeter lange Griffel endet in einer kopfigen Narbe. Die Kapselfrucht ist bei einem Durchmesser von 5 bis, oder 7 bis 8 Millimetern eiförmig oder kugelig und am oberen Ende kurz geschnäbelt. Die warzigen Samen sind 0,6 bis 0,8 Millimeter lang sowie 0,5 bis 0,6 Millimeter breit. Chromosomensatz Bei Oberdorfer 2001 ist die Chromosomenzahl 2n = 18 oder 36 angegeben. Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 15; es liegt Diploidie mit einer Chromosomenzahl von 2n = 30 vor. Andere Quellen geben 2n = 18, 30, 32 an.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
terrestrisch
kurzlebig
mesotroph
kuschel
stadt
Heimisch
Belgien (Flanders)
Eingeführt
Australien, Belgien, Kanada (British Columbia), Dänemark, Frankreich, Irland, Japan, Lettland, Litauen, Niederlande (The Netherlands), Russland, Schweden
Vereinigtes Königreich (Great Britain), Rhode I., California, Cape Provinces, South Carolina, South Dakota, Colorado, Connecticut, Tasmania, Tennessee, Texas, Delaware, District of Columbia, Utah, East Himalaya, Vermont, Virginia, Washington, West Himalaya, West Virginia, Wisconsin, Florida, Georgia, Vereinigtes Königreich, Hawaii, Idaho, Illinois, Indiana, Iowa, New Brunswick, New Jersey, New Mexico, New York, North Carolina, North Dakota, Ohio, Oklahoma, Ontario, Oregon, Pennsylvania, Peru, British Columbia, Québec, Arizona, Nebraska, Arkansas, Nevada, New Hampshire, Kansas, Alabama, Kentucky, Argentina Northeast, Louisiana, Maine, Maryland, Massachusetts, Mexico Northeast, Michigan, Minnesota, Mississippi, Missouri, Montana
Weitere
Kanada (Nova Scotia), Dänemark, Norwegen, Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), Vereinigte Staaten (Vermont-US), Yugoslavia, Afghanistan, Albanien, Algerien, Altay, Österreich, Belgien
Bulgarien, Central European Rus, Corse, Zypern, Czechoslovakia, East Aegean Is., East European Russia, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Iran, Italien, Kasachstan, Kirgizstan, Krym, Lebanon-Syria, Libyen, Marokko, Niederlande, North Caucasus, Northwest European R, Polen, Rumänien, Sardegna, Sicilia, South European Russi, Spanien, Schweiz, Tadzhikistan, Transcaucasus, Tunesien, Turkey-in-Europe, Turkey, Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan, Xinjiang