Pflanzenwissen · Art
Kraut bis zu 2 m hoch, robust.
Pflege
Für diese Art liegen uns noch keine geprüften Pflegehinweise vor.
Frag die Community — kostenloses Konto →Weltkarte
Marktplatz
Noch niemand hat diese Art im Angebot.
Steht sie bei dir zu eng? Ein Ableger findet hier schnell ein neues Zuhause.
Belege
Alocasia alboviolacea Veitch, Alocasia alboviolacea Veitch ex J.Dix, Alocasia talihan Elmer,
Nächster Schritt
Beschreib dein Problem in der Pflanzenhilfe. Mit Foto antwortet meist noch am selben Tag jemand, der dieselbe Pflanze zu Hause hat. Aus Rücksicht auf die Fragenden lesen die Anfragen nur angemeldete Mitglieder — mitmachen kostet nichts.
Kraut bis zu 2 m hoch, robust. Stamme hypogeös in jungen Pflanzen, aufrecht, zylindrisch, 7-9 cm Durchmesser, dicht mit braunen Fasern bedeckt, wodurch Kormels entstehen, die an der Basis zylindrisch sind, und Globusse an der Spitze, erwachsene Pflanze, die einen dicken säulenförmigen Stamm erzeugt, bis zu 15 cm Diam. Blätter 4-7 pro Pflanze; Petiolen 80-160 cm lang, grün, schwach wachsartig, bis zur Hälfte ihrer Länge umhüllt, Schalenränder leicht gewunden; Blattklinge 60-97 x 30-44 cm, in jungen Pflanzen unterhastat, sagittierend und ovate in reifen Pflanzen, reflexiert zu Subpatent, halbmatt dunkelgrün adaxial, blasser mattgrün abaxial, primäre laterale Venen 5-8 pro Seite, die in einem Winkel von 45-80° entstehen, schlecht verfärbt bis koncolorous adaxial, koncolorous abaxial, Apex acuminate; Basalrippen, die überhaupt nicht entblößt sind, Basallappen akut, um an der Spitze zu knickenieren. Blütenstand 1-3 pro Axil, Stiel 16-17 x 1,5-2 cm, Stiel 23-32 cm lang, Röhrchen-Ovoid, 7-10 x 4-5 cm, klar grün und mäßig wachsartiger Aussenseite, weißlich grün innen, Lamina 15-16 x 5,0-6,5 cm, Elfenbeinweiß auf beiden Oberflächen, Spadix 17-25 cm lang, fruchtbarer männlicher Teil 9,5-13 x 1,3-2,2 cm, sich zum Scheitel bis stumpf verjüngend, steriler männlicher Teil 3-5 x 1,7-2,5 cm, weiß, nur schwach dimorph, weiblicher Teil Konoid, 4-6 x 1,5-2 cm, blassgelb.
Tannia, auch Tania oder Malanga sowie Tiquisque genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Aronstabgewächse (Araceae). Diese tropische Nutzpflanze ist ein wichtiger Stärkelieferant.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Blütenstände werden in Kultur nur selten gebildet, die Vermehrung erfolgt überwiegend vegetativ. Vegetative Merkmale Tannia ist eine ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 2 bis 2,5 Metern. Die Vegetationszeit dauert neun bis elf Monate, dann vertrocknen die Laubblätter und es kann geerntet werden. Das glatte, knollige Rhizom ist flaschenförmig und bis zu 25 cm lang. Der lange Blattstiel ist gerippt und an der Basis eingelenkt. Das Laubblatt sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfache Blattspreite ist pfeilförmig mit herzförmigem Grund. Generative Merkmale Xanthosoma sagittifolium ist einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch). Der Blütenstand steht auf einem langen, unbeblätterten Blütenstandsschaft. Der für Araceae typische Blütenstand besteht aus einer Spatha und einem Kolben (Spadix). Die weiße Spatha ist mit 12 bis 15 cm etwas größer als der Spadix. Im Kolben (Spadix) befinden sich im unteren Bereich weibliche, im mittleren Bereich sterile und im oberen Bereich männliche Blüten. Es werden nur wenige Samen gebildet. Chromosomenzahl Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 26.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Die Rhizomknollen (Tiquisque-Knolle) dieser tropischen Nutzpflanze werden als Stärkelieferant genutzt. Tannia ist nahe mit Taro verwandt und wird ähnlich wie dieser verwendet, ist aber besser an Trockenheit angepasst. Der Anbau erfolgt meist für die Eigenversorgung. Außer der Art Xanthosoma sagittifolium werden mitunter die beiden Arten Xanthosoma atrovirens und Xanthosoma nigrum als Tannia bezeichnet und gleichermaßen genutzt. Die Ernte erfolgt rund 12 Monate nach dem Auspflanzen der Knollen. Die Erträge können 18 bis 20 Tonnen pro Hektar erreichen. Die Weltjahresernte wird auf vier bis sechs Millionen Tonnen geschätzt. Bei Tannia dienen nur die kleineren Nebenknollen dem menschlichen Verzehr, die Hauptknollen werden ausschließlich als Viehfutter, meist in der Schweinezucht, verwendet. Nach dem Schälen werden die Knollen in Salzwasser gekocht. Wegen des Gehalts an Calciumoxalat muss das Kochwasser mehrfach gewechselt werden. Weiter kann Tannia durch Grillen, Backen oder Frittieren zubereitet und ähnlich vielseitig wie Kartoffeln verwendet werden. Zur Mehlherstellung werden die in Scheiben geschnittenen Knollen in der Sonne getrocknet. Aus dem gewonnenen Stärkemehl werden Brot und anderen Backwaren hergestellt. Außerdem eignet sich die Knolle wegen des hohen Stärkeanteils zur Herstellung alkoholischer Getränke und von Breien (Fufu in Afrika sowie Poi in Hawaii). Als Karibenkohl werden die jungen Blätter und Blattstiele in den Anbauländern als Gemüse verwendet. Auch bei dieser Zubereitung muss das Kochwasser mehrfach gewechselt werden. In Brasilien als Taioba bekannt, werden die Blätter, nach Entfernen der Blattstiele, klein geschnitten und in der Pfanne mit Öl und Zwiebel sowie Knoblauch und Salz gebraten, bis sie etwa das Aussehen von Spinat bekommen haben, und dann als Beilage zu Fleischspeisen serviert.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Diese Art wurde 1753 als Arum sagittifolium durch Carl von Linné in Species Plantarum 2, S. 966 erstveröffentlicht, dort „sagittaefolium“ geschrieben. Heinrich Wilhelm Schott stellte 1832 in Meletemata Botanica, Seite 19 die Gattung Xanthosoma mit der Art Xanthosoma sagittifolium auf. Xanthosoma sagittifolium wurde später nochmals Frederik Michael Liebmann in Videnskabelige Meddelelser fra Dansk Naturhistorisk Forening i Kjøbenhavn, 1849, 15 von und Karl Heinrich Koch in Index Seminum [Berlin], App. 2, 1854 veröffentlicht. Ein weiteres Synonym für Xanthosoma sagittifolium (L.) Schott ist Caladium sagittifolium (L.) Vent. An allen Kulturformen sind außer Xanthosoma sagittifolium auch eine oder mehrere der folgenden Arten Xanthosoma atrovirens, Xanthosoma caracu, Xanthosoma nigrum und vielleicht Xanthosoma violaceum beteiligt, trotzdem werden bis zur Klärung der genauen Genetik der Sorten alle Xanthosoma sagittifolium genannt.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Eingeführt
Amerikanisch-Samoa, Australien, Bangladesch, Benin, Brunei Darussalam, Burkina Faso, Burundi, Taiwan, Kolumbien, Kongo-Kinshasa, Cookinseln, Kuba
Fidschi, Gabun, Guinea, Guinea-Bissau, Haiti, Malaysia, Marshallinseln (Arno Atoll), Mikronesien (Kosrae), Niue, Palau, St. Vincent und die Grenadinen, São Tomé und Príncipe, Salomonen, Tansania (East Usambara), Tuvalu, Puerto Rico, Galápagos Islands, Honduras, Indien, Jamaika, Leeward Is., Malaya, Marquesas, Mexico Southeast, Mexico Southwest, Nicaragua, Norfolk Is., Society Is., Trinidad-Tobago, Tuamotu, Tubuai Is., Vanuatu, Venezuelan Antilles, Windward Is., Zaïre, Simbabwe, Amazonia colombiana: sur del departamento del Vichada; el suroriente del Meta; todo el territorio de los departamentos de Amazonas, Caquetá, Guainía, Guaviare, Putumayo y Vaupés; la Bota Caucana; y las vertientes amazónicas de Nariño (la parte alta de los ríos Guamuez, Sucio, San Miguel y Aguarico), Alabama, Bolivien, Borneo, Caroline Is., Kaimaninseln, Weihnachtsinsel, Dominikanische Republik, Easter Is., Galápagos, Gilbert Is., Gulf of Guinea Is.
Weitere
Kolumbien (Cuenca río Totare: Ambalá (1800 msnm)), Kolumbien (Risaralda, municipio de Mistrató), Kolumbien (Corregimiento de San Antonio de Chamí), Costa Rica, Jamaika, Mikronesien, Vereinigte Staaten (conterminous 48 United States), Caño Cuduyarí, departamento de Vaupés (Amazonia Colombiana), Parque Nacional Natural Macuira, Parque Nacional Natural Sierra de la Macarena, Parque Nacional Natural Los Katíos, Municipios de Tadó y Condoto, Distrito minero del San Juan, Kolumbien, Venezuela
Amazonas, Antioquia, Chocó, Cundinamarca, La Guajira, Nariño, Risaralda, Santander, Tolima, Valle del Cauca, Panama, Brazil Northeast, Brazil North, Peru, Ecuador
Xanthosoma sagittifolium stammt ursprünglich aus dem tropischen Amerika und der Karibik und wird heute überall in den Tropen angebaut. Sie kommt ursprünglich vor in Costa Rica, Panama, Kolumbien, Ecuador, Venezuela, Peru und Brasilien. Spanier und Portugiesen brachten Xanthosoma sagittifolium schon früh nach Europa und sie wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts nach Westafrika eingeführt. Eine wirtschaftliche Bedeutung hat Xanthosoma sagittifolium heute in der Karibik, in Zentral- und Südamerika, in Westafrika und in den tropischen Gebieten Asiens. Größte Produzenten (2014) sind Kuba, Nicaragua und Venezuela.
Wikipedia-Autoren · CC BY-SA · Quelle
Antillen, hauptsächlich Jamaika und Hispaniola.